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Mai 08 2011

Action Model-Wettbewerb in Thailand

Zeitpunkt der Reise: eine Woche Anfang Dezember 2010 – Autorin: Elischeba Wilde – Fotografen: Martin Helmers (27 Bilder) und Thilo Klecker (1 Bild) – die Reportage ist auf zwei Ausgaben verteilt im SeaStar Magazin erschienen

Auf http://www.Elischebas-Reiseblog.de wurde in der Rubrik Asien direkt vor Ort von der ehemaligen Mrs. Germany Elischeba Wilde ein Tagebuch geführt – inklusive aktueller Fotos und Filme

sonnenuntergang      monokini_thailand

Adrenalin, Abenteuer und Tauchen in Thailand – die Kandidatinnen der SeaStar Discovery entdecken Höhlen, erkunden die Unterwasserwelt und schwimmen mit Elefanten.

Schock am Frankfurter Flughafen

Es liegt Schnee in Deutschland und noch ist Thailand ganz fern, als sich die drei Finalistinnen der SeaStar Discovery – Anna Matuschka, Sabrina Wasserthal und Yvonne Just – auf den Weg nach Frankfurt machen. Sie können selbst noch nicht ganz glauben, dass sie tatsächlich aus vielen 1000 Bewerberinnen auserwählt wurden und die heiß begehrte Action Reise antreten dürfen. Ob sie jedoch wissen, welche Prüfungen und Hürden ihnen bevorstehen?

Den ersten Schock erhalten Sabrina und Yvonne direkt am Flughafen. Doch dieser wird gar nicht mal von der Jury ausgelöst, sondern von Titel-Mitstreiterin Anna. „Huch, was ist denn mit dir passiert?“ SeaStar Chefredakteur Martin Helmers, die Mädels und ich sind entsetzt. Die kleinste der Runde trägt einen Schlauch in der Nase und möchte trotz Krankheit tatsächlich in die Tropen fliegen.

Wodka und Vorfreude

„Künstliche Ernährung, aber heute ist mein letzter Tag“ beruhigt die Blondine grinsend die aufgewühlte Situation und knallt ihren Pass beim Condor Counter auf den Tisch. Ansonsten fühlen sich die drei optisch schon mal wie richtige Taucherinnen, denn sie wurden vor Reiseantritt bereits mit coolen iQ Outfits und Tauchtaschen ausgestattet.

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Im Flieger holen sie eine Flasche Wodka aus dem Handgepäck heraus, lachen und fangen an zu schwärmen: Der dive4life Crashkurs in Siegburg hat so viel Spaß gemacht und wenn sie nun alle vier Tauchgänge im Meer erfolgreich bestehen, erhalten sie den SSI Open Water Tauchschein. Wie wird es wohl sein, den Ozean mit Pressluft zu erkunden? Vorfreude steht ihnen ins Gesicht geschrieben und an Schlafen ist beim Nachtflug nicht zu denken.

Der nächste Schock auf der Fahrt zum Hotel

Nach circa 13 Stunden Flugzeit wartet Sea Bees Marketing-Chef Frank Müller bereits am Flughafen, um die Nixen in Empfang zu nehmen. „Ihr seht in Natur alle viel besser aus als auf den Fotos“ flirtet der Charmeur ein bisschen mit ihnen. Doch bevor im persönlich geführten Palm Garden Resort Quartier bezogen wird, erleben die Kandidatinnen erst mal den nächsten großen Schock.

Nach den Komplimenten folgt Ernst und die Mädels verstehen, dass ihnen keine Spaßreise bevorsteht. „Ihr werdet direkt nach der Ankunft im Hotel einen Apnoe Kurs bei Richard Wonka und seiner Frau Sarah absolvieren. Am letzten Tag werdet ihr dann ohne Luft durch eine 70 Meter lange Höhle tauchen.“

Ich sehe die erschreckten Gesichter der Mädels und hake ein. „Frank, wir möchten die Mädels gerne wieder lebend mit nach Deutschland nehmen, 70 Meter ohne Luft sind nicht möglich und auch viel zu gefährlich für die drei.“ „Elischeba, ich verspreche Dir, dass alle Kandidatinnen problemlos da durch tauchen, schließlich lernen wir das heute“. Wir schlucken alle und lassen den Tag auf uns zukommen.

Niemand schafft mehr als 30 Sekunden – das ist schlecht

„Ihr solltet circa zwei Stunden vor dem Apnoe Kurs nichts essen“ erklärt uns der Lehrer. Es geht mit Yoga Übungen los. Im Pavillon des Palm Garden Resorts sitzen wir alle auf dicken Matten und dürfen uns erst einmal richtig weit ausstrecken. Puh, das tut gut. Wie kann man den Körper am besten beruhigen? Mit der Atmung. Tief und lang soll diese sein. Einmal im Trockenen zu testen, wie lang wir die Luft anhalten können, ist die nächste Aufgabe. Niemand schafft mehr als 30 Sekunden – wie soll das denn gleich im Wasser gut gehen?

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Den Atemreflex überlisten

Mit seiner sehr ruhigen und gelassenen Art erklärt uns Richard, dass man den Atemreflex überlisten kann. „Wenn Ihr im Wasser das Gefühl habt, dass Ihr Luft braucht, dann versucht trotzdem unten zu bleiben.“ Anschließend führt uns das „We freedive“ Team zum Pool. Yvonne fängt mit der Übung an. Erst wird sie mit einer Nasenklemme auf den Rücken gelegt, mit sanften Worten ruhiger gestimmt und dann vorsichtig rumgedreht – mit dem Gesicht ins Wasser.

Wie in Form einer Meditation redet der Hochgewachsene mit der Lebenskünstlerin. „Entspanne nun Deine Hände, lass jetzt Deine Beine fallen.“ Unser Freak der Gruppe hält den Kopf so lange ins Wasser, dass ich beginne, mir Sorgen zu machen. Doch erinnere ich mich an Richards Worte, dass er auf Komplikationen, die extrem selten auftreten können, perfekt vorbereitet ist. Auf einmal hebt meine Zimmerpartnerin ihren Kopf aus dem Wasser hervor.

Tränen der Freude

Die 27-jährige guckt wie ein Auto. „Alles in Ordnung?“ frage ich überrascht. „Wie lange war sie unten?“ fragt die Runde und brennt vor Neugierde. „Zwei Minuten und sieben Sekunden“ antwortet Richard. „Wahhhh…Booaa“ wir kreischen alle. Jubelnd gratulieren wir.

Yvonne hat Tränen in den Augen und ist aufgrund ihres beeindruckenden Erfolgserlebnisses beinahe high. Anna und Sabrina sind mit ihrem Ergebnis ebenfalls zufrieden und hätten nicht gedacht, dass sie doch so lange die Luft anhalten können. „Den Atemreflex zu ignorieren ist jedoch ein äußerst unangenehmes Gefühl“ gesteht Artistin Sabrina.

Die Angst bleibt bestehen

Obwohl die Mädels sich über ihre Leistungen freuen, werden sie plötzlich nachdenklich. Ein bisschen ängstlich kommen sie auf mich zu: „Elischeba, Du kennst doch das Programm, müssen wir wirklich ohne Luft durch einen 70 Meter langen Tunnel tauchen?“ Ich erkläre ihnen, dass ich von diesem Ausflug noch gar nichts weiß und diese Höhle auch noch nicht kenne. „Ich gehe mal davon aus, dass ihr die ganze Zeit einen Sicherungstaucher mit Luft neben Euch habt“ beruhige ich die kleine Runde.

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Würfel haben Eigenleben

Die nächste Hürde besteht darin, dass die Kandidatinnen Würfel in drei Meter Tiefe ohne Luft übereinander stapeln müssen. „Boa, die Würfel entwickeln ein Eigenleben, man braucht sie nur mal ansatzweise zu berühren und schon verschwinden sie alle“ ärgert sich Yvonne. Trotzdem gewinnt sie wieder. „Sechs Würfel übereinander habe ich geschafft“ jubelt sie.

Anna – die von SeaStar Chefredakteur Martin Helmers liebevoll den Kosenamen „Kampfzwerg“ erhält, kriegt einen Schub von innen. „Manno, beim Apnoe Training war ich nur fünf Sekunden hinter Dir und jetzt habe ich nur fünf Würfel geschafft. Ich tauche noch mal unter und werde alles geben – ich will gewinnen!“ Richard Wonka ist beeindruckt: „Die kleine Anna ist die ehrgeizigste der Runde“.

Cooles gelbes Boot und bequeme Liegen

Heute ist es soweit – die SeaStar Kandidatinnen erleben ihre ersten Tauchgänge im Freiwasser. Nach einer kurzen Autofahrt tragen die Abenteuerlustigen ihre Ausrüstung auf das coole Boot „MV Excalibur II“ von Sea Bees Diving. Es ist leuchtend gelb, wurde im November 2002 fertig gestellt und bietet auf 23 Metern unvergessliches Tauchvergnügen, Sicherheit und jede Menge Spaß.

„Wie wäre es mit einem zweiten Frühstück?“ lächelt Tauchlehrer Alex und führt die SeaStar Models die Treppe hoch zum Partydeck mit Bar, einem kleinen Buffet und gemütlichen Sitzecken. „Stimmt, er ist ganz süß“ denken sich die Kandidatinnen, denen Sea Bees Marketing-Chef Frank Müller einen hübschen Tauchlehrer versprochen hat.

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Nach einem kleinen Brunch geht es weiter – auf ein 22 Quadratmeter großes Liegedeck. Matten und bequeme Rückenlehnen laden zum Relaxen ein. Yvonne sitzt neben mir und sagt mir voraus, wie sich das Meer auf unserer knapp zweistündigen Fahrt entwickeln wird. „Woher weißt Du das denn alles?“ frage ich neugierig. „Ich bin kürzlich dreieinhalb Monate um die Welt gesegelt“, lächelt sie zufrieden.

Leben von Luft und Liebe

Als ich sie frage, was sie beruflich macht, da berichtet mir der quirlige Freak, dass er von Luft und Liebe lebt. „Ich finde immer Leute, die mich einladen und bin generell recht bescheiden, brauche nicht viel“. Ich erinnere mich in diesem Moment, dass meine Zimmerpartnerin nur eine Zahnbürste, Sonnenmilch und Wimperntusche dabei hat. Tatsächlich sehr praktisch.

 Elischeba als Moderatorin in Phuket      seastardiscovery

„Sehen wir tatsächlich Haie?“ quiekt unser Sonnenschein Anna beim Briefing, als sie erfährt, dass wir mit „Shark Point“ starten. Mal schauen – Tauchen bringt stets viele Überraschungen mit sich. Alex erklärt, dass wir ein Unterwasserschutzgebiet erkunden, welches aus drei einzelnen Blöcken besteht und zu den besten Tauchplätzen um Phuket gehört.

Leopardenhai beim ersten Freiwassertauchgang

Unsere Mädels werden von Anfang an verwöhnt. So sehen sie einen westindischen Clownfisch, Antennenrotfeuerfische, Hohlkreuzgarnelen und Federsterne. Auf einmal kommt die Überraschung. Genüsslich schläft ein gut sichtbarer Leopardenhai circa 17 Meter unter der Wasseroberfläche.

Nach einem schmackhaften Thai Mittagessen steht der Spot „King Cruiser“ auf dem Programm. Es handelt sich dabei um ein im Mai 1997 gesunkenes Fährschiff, das in der Nähe vom Shark Point und Anemonen Riff liegt. Alex zeigt beim Briefing auf einer Karte, dass das Wrack circa 80 Meter lang und ist mit seinen drei Stockwerken auch entsprechend hoch.

Nach knapp 50 Minuten wende ich mich dem 27-jährigen zu. „Hey, Alex, wieso sind unsere Models so euphorisch?“ möchte ich wissen. „Elischeba, das ist eben so toll, wenn wir mehr Fische als Wasser sehen“ lächelt er. „Welche denn?“ will ich neugierig wissen. „Schnapperschulen ohne Ende und dann noch viele Füsiliere.“

Als ich mich im Tauchboot umschaue, entdecke ich Auszeichnungen: Sea Bees hat achtmal von der Zeitschrift „Tauchen“ den Golden Dolphin Award erhalten und wurde zur besten Tauchbasis Südostasiens und dem Pazifik gekürt. Na, das wundert mich nicht.

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Männer sind die hübscheren Frauen

Abends nach einem erlebnisreichen Tag ausruhen? Pustekuchen. Das geht privat im Urlaub, aber nicht bei der SeaStar Discovery. Pulsierendes Nachtleben in Patong ist angesagt – einer der Höhepunkte stellt „Simons Cabaret“ dar. Die gebotene Travestie-Show gefällt den Mädels. „Männer sind definitiv die schöneren Frauen“, findet Sabrina, die nicht nur die prächtigen Kostüme der Darsteller bewundert. Im Preis inklusive ist außerdem noch ein Getränk, das vor der Vorstellung am Platz serviert wird – es gibt bequeme Sessel und einen guten Blick zur Bühne.

Nach der Show lassen sich die Kandidatinnen mit schillernden Paradiesvögeln fotografieren und kommen gar nicht mehr aus dem Staunen raus. Niemals würden sie auf die Idee kommen, dass sie ehemalige Männer als Co-Model an ihrer Seite haben.

Es kommt noch besser

Insgeheim hoffen Sabrina, Anna und Yvonne darauf, dass sie – genau wie die SeaStar Kandidatinnen im Jahr zuvor – auf Elefanten durch den Dschungel reiten dürfen. Doch dieses Jahr kommt es noch besser: Sie dürfen mit Elefanten im Meer schwimmen und auf ihnen herumklettern.

Hoppla – das Model fällt ins Wasser

Kandidatin Sabrina rutscht beim ersten Versuch wieder runter – dann klappt es. Die Artistin ist im Zirkus aufgewachsen und sehr geübt im Umgang mit den freundlichen Säugetieren – also stellt sie sich drauf und macht ein paar tolle Posen. Gar nicht so einfach – doch ihre Sportlichkeit kommt ihr sehr entgegen. Peter Stiller vom Holiday Service in Khao Lak hat die Tour organisiert und schaut begeistert zu. „Mögen die Elefanten das, im Wasser zu plantschen?“ frage ich den 57-jährigen. „Definitiv – die Tiere baden liebend gern.“

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Traumkulisse

Die exotische Fotoproduktion findet im Khao Lak Nationalpark Merlin Beach statt. Die gesamte Gegend gehört zu den schönsten Urlaubszielen in Thailand. Die Models kuscheln sich an die Elefanten dran und schauen sich um: Weißer Strand, uriger Regenwald und wunderschöne Mangrovenwälder. So lässt es sich aushalten.

Luxushotel Anantara Resort und Spa in Si Kao

Anschließend steht eine vierstündige Autofahrt Richtung Süden bevor. Wir zielen das luxuriöse Anantara Resort und Spa in Si Kao an. „Ist das genau so schön wie das Palm Garden Resort, Frank?“ wollen die drei Schönheiten wissen. Der 43-jährige lächelt. „Eure nächste Bleibe ist ein richtig großes Luxus Hotel – fünf Sterne und Top Lage.“ Die Vorfreude steht den Mädels ins Gesicht geschrieben.

Bei der Ankunft bewundern sie die Idylle und Ruhe der umliegenden Natur, die gehobenen und geräumigen Zimmer sowie die gelungene Architektur. Als wenn das nicht genug ist, gibt es noch eine Überraschung für die Drei: Ab in den Spa und mit wertvollen Ölen die geschundenen Körper massieren lassen.

Es ist die Atmosphäre, die so toll ist

Nach einer Schönheitsstunde schaue ich mir die Mädels an und stelle fest, dass ihre Haut wunderbar weich ist und sie zufrieden lächeln. Sie reden weniger und langsamer und sind einfach nur glücklich. Ein bisschen neidisch frage ich Sabrina, wie es war. „Traumhaft“ berichtet sie mir und erzählt, dass das Wunderbarste am Spa die Atmosphäre ist. „Das ist alles so schön und luxuriös da, das kann ich gar nicht beschreiben.“

In diesem Moment wäre ich selbst gern ein SeaStar Girl. Später erfahre ich von Hoteldirektor Morten Junior, dass der Spa richtige Kurprogramme für mehrere Wochen bietet. „Besonders gut gebucht sind die Möglichkeiten zum Abnehmen“, verrät mir der Däne und berichtet mir von den großen Erfolgen einiger Gäste, die während ihres Aufenthaltes von internationalen Ärzten begleitet werden.

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Zum Schreien schnell

Nachdem Phuket unter Wasser erkundet wurde, ist die Truppe jetzt gespannt auf die eher unberührten Spots im Süden. Thilo Klecker, der zusammen mit seiner Frau Claudia die Sea Bees Tauchbasis in Si Kao leitet, begleitet uns. Toll, dass sich deren Sitz direkt neben dem luxuriösen Anantara Resort und Spa befindet.

Sea Bees Diving Chef Holger Schwab ist stolz: Sein Speedboot „Trinity“ ist nagelneu und vor allem eins: blitzschnell. Yeeaaa – wir kreischen ein bisschen, als wir durch die Wellen schlagen. Gut festhalten und Spaß haben ist angesagt. Vom schönen Anantara Resort & Spa brauchen wir weniger als einer Stunde nach Ko Ha.

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Die besten Tauchplätze der Welt

Doch auch weiter entfernte Tauchplätze wie Hin Daeng und Hin Muang lassen sich mit der Trinity in einer guten Stunde Fahrzeit bequem erreichen. „Die gehören zu den besten der Welt“ berichtet mir Thilo. „Wieso denn?“, möchte ich wissen, während ich verträumt auf die hohen Felsformationen schaue, an denen wir vorbeidüsen. „Ach, was es da alles zu sehen gibt“, lächelt der Basisleiter. „Riesige Fischschwärme umkreisen das Riff. Ich treffe regelmäßig große Barrakudas, Makrelen und Thunfische. Auch Walhaie, graue Riffhaie und Mantas sehe ich dort häufig.“

Genug davon – was steht heute an?

Die Mädels und ich werden richtig neidisch gemacht, jetzt wollen wir mehr über das erfahren, was wir heute erleben. Bei der Antwort auf diese Frage lernen wir nebenbei noch ein bisschen Thailändisch. „Ko Ha“ bedeutet nämlich „fünf Inseln.“ Unser erster Tauchplatz für heute heißt „Twin Cathedral“ und befindet sich an der südlichsten der fünf unbewohnten Inseln von Ko Ha.

Mitten aus dem Nichts kommt sie hervor

Schritt nach vorn und ab ins Wasser! Wir entdecken Fächerkorallen und Schwämme in verschiedensten Farben. Wer kurz innehält, der kann auf den großflächig bewachsenen Felsen die verschiedensten Arten von Nacktschnecken beobachten. An der Südwestecke der Insel befinden sich auf einer maximalen Tiefe von 20 Meter große Gorgonien. Und dann kommt sie uns entgegen – mitten aus dem Nichts – mit eleganten Bewegungen – eine große Schildkröte. Wow. Mädels, ihr werdet von Anfang an verwöhnt.

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The Chimney – der Kamin im Ozean – eine harte Prüfung

„Wir einigen uns per Handzeichen, ob ihr in den circa 16 Meter langen Tunnel eintauchen möchtet, in Ordnung?“ Es geht bei der SeaStar Discovery immerhin um den härtesten Modelwettbewerb der Welt – da wird den frisch gebackenen Indoor Taucherinnen einiges abverlangt. Schön, dass ich keine Kandidatin bin, denke ich mir. Neugierig schaue ich mir mit meiner ABC Ausrüstung das Ganze aus der Vogelperspektive an.

Genial – sie tun es wirklich alle drei! Respekt, Respekt!

Ab circa fünf Meter entdecke ich einen wunderschönen Korallengarten. Ich paddele weiter. Ja, da ist sie. Die Höhle. Puh, sieht die unheimlich aus. Da würde ich Platzangst bekommen. Respekt, Respekt. Alle Mädels tauchen durch – sie scheinen nicht einmal zu überlegen, ob sie es tun sollen oder nicht. Dunkelheit kann sie unter Wasser eben nicht schocken. Dann beobachte ich, wie die Kandidatinnen völlig gelassen aus der anderen Öffnung des Tunnels wieder heraus tauchen.

SeaStar Chefredakteur Martin Helmers ist stolz. „Es ist nicht nur dunkel, sondern auch ziemlich eng in der Höhle“ berichtet er mir nach dem Auftauchen und erklärt, dass man aufpassen muss, damit man beim Tauchen nirgends aneckt. Dabei müssen die Mädels bei all dem auf noch etwas achten.

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Als wenn diese Strapazen nicht genug sind

Thilo hat ihnen vorher erklärt, dass er ein neues Taucherzeichen erfunden hat und dabei auf seine Lippen gezeigt. Das soll das Signal für „Lächeln“ sein. Puh. Die Neulinge müssen sich nicht nur aufs Tauchen konzentrieren, sondern auch noch aufs Posieren. Und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen, wie ich im Display von Martins Kamera feststelle.

Ist Rache süß oder sauer?

Falls die Schönheiten genug vom anstrengenden Programm haben, gibt es jetzt die beste Möglichkeit, sich an der Jury zu rächen. Sie kochen für uns und wir müssen das Ergebnis essen. Es gibt keine andere Möglichkeit zu dinieren, als das, was die Kandidatinnen gezaubert haben. Ob das gut geht?

Im wunderschönen Anantara Resort werden regelmäßig thailändische Kochkurse angeboten – diese werden von Urlaubern reichlich genutzt. Der deutsche Küchenchef Bernhard Koll dekoriert duftende Kräuter und Gewürze in kleinen weißen Schälchen. Dann überreicht er den Mädels dunkelbraune Kochschürzen samt Handschuhe und Rezepte.

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Mit etwas Besonderem erfreuen

„Mann, das ist ja jetzt richtig interessant. Wenn ich das nächste Mal Besuch habe, dann kann ich meine Gäste mit etwas Besonderem erfreuen“, verkündet Yvonne. Unser lustiger Hippie in der Runde fängt mit dem Schnippeln an. Som Tam Thai wird als erstes zubereitet (Thailändischer scharf-würziger Papaya Salat).

Auch Sabrina schneidet nach Anweisung des Kochs die Papaya in Stückchen und freut sich. „Ich koche fast täglich und finde es lehrreich, die asiatische Küche kennen zu lernen.“ Ob Palmzucker, grüne Schlangenbohnen, Cherry Tomaten (Kirschtomaten), Knoblauch, Fischsauce oder Limonensaft – allein schon die Zutaten für eins der Thailändischen Nationalgerichte sind richtig lecker.

„Elischeba, ich bin gespannt, wie Dir mein Tom Kha Gai“ schmeckt“ grinst mich Anna an, als das zweite Gericht von der Runde zubereitet wird. Wir lieben unseren quirligen Sonnenschein. Die hübsche Sabrina und unser temperamentvoller Freak Yvonne helfen begeistert mit. Hühnchen, Kokosmilch, Pilze, Lemongras, Zwiebeln, Knoblauch, Salz und Fischsauce gehören zu den leckeren Zutaten. „Ich wundere mich darüber, wie viel Zucker in pikante Gerichte kommt“, äußert sich die Artistin Sabrina. Die Blondine bevorzugt die amerikanische oder europäische Küche – trotzdem gefällt ihr der exotische Kochkurs.

Die Jury ist begeistert

Die Mädels sind fertig. „Wie, Ihr habt das echt alles alleine nach Rezept gekocht?“ fragt Sea Bees Basisleiterin Claudia überrascht. „Na ja, der Koch hat uns ein bisschen geholfen“, lächelt Anna. Holger – der Chef von Sea Bees Diving – ist ebenfalls begeistert und langt zu.

Höhenflug statt Tiefenrausch

Nachdem die Kandidatinnen ein paar der Weltbesten Highlights in der Tiefe entdeckt haben, geht es heute hoch hinaus. Klettern in Krabi steht auf dem erlebnisreichen Programm. Der Weg ist das Ziel, als die drei Models mit dem Longtailboot zum Ausgangspunkt für das spektakuläre „Rock Climbing“ gefahren werden. Am Strand angekommen locken viele nette Restaurants und Bars die zahlreichen Besucher zum Verweilen. Dann geht es weiter zu den Instruktoren, die in einer kleinen Hütte Gäste mit professioneller Ausrüstung bekleiden.

Schuhe tun weh

Erst einmal erhalten die Kandidatinnen Knotenkunde – immerhin müssen sie mit dem Equipment bestens vertraut sein. Die Schuhe drücken vorne ein bisschen, doch das soll so sein – sind sie ein bisschen zu klein, geben sie den nötigen Halt. Verstehe ich richtig, dass man damit wie eine Ballerina auf dem Felsen steht? Anscheinend ja. An den Wänden hängen Bilder, die richtig gefährlich aussehen. „Müssen unsere Mädels alle so weit rauf?“ frage ich überrascht. Mir wird erklärt, dass für ihre Sicherheit gesorgt ist und jeder nur so hoch klettert, wie er möchte – völlig easy und ohne Druck.

Anna wird oben geparkt

Es geht weiter zu den riesigen Felsen. Die entschlossene Anna startet und ehe ich mich versehe, ist sie bereits gefühlte 20 Meter weit oben. Die blonde Kunststudentin ist am Seil des Helfers und Lehrers befestigt, so dass sie bei einem eventuellen Abrutschen geschützt ist. Der Thailänder erklärt Gästen auf Englisch ganz genau, wo sie ihre Füße abstellen können und wo sie danach ihre Hände hinführen. Nur mit dem Unterschied, dass Anna den Weg alleine schneller gefunden hat.

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SeaStar Chefredakteur Martin Helmers nimmt zwei Kameras und ruft der 23-jährigen nach, dass sie oben irgendwo warten soll, bis er nachkommt. Ich schaue hoch, sehe einen riesigen Felsen und ganz oben hat man die kleine Anna geparkt – irgendwie tut sie mir leid. Martin beginnt seine Tour und scheint auf dem Weg dorthin wesentlich mehr auf seine Fotoausrüstung als auf sich selbst zu achten. Ich lächle in mich rein, mache ein paar Making Off Fotos und beobachte weiter das Geschehen. Auch Yvonne und Sabrina meistern ihre Aufgabe erstaunlich gut. Die Bilder, die ich nachher neugierig im Display betrachte sind sensationell: Unsere Kandidatinnen vorne und ein grandioser Blick auf das glitzernde Meer im Hintergrund.

Love Story SeaStar Discovery

Auf einmal sitzt er da. Der Traummann von Yvonne. „Hey, der gefällt mir“, gesteht die 27-jährige den anderen beiden. Während Sabrina bestätigt, dass dieser tätowierte langhaarige Individualist gut zu ihrer Titel-Mitstreiterin passt, macht sich unser kleiner Sonnenschein auf den Weg. Einfach so. Ohne zu hinterfragen. „My girl friend likes you. She is standing there.“ Rot wie eine Tomate kommt Yvonne dazu, gibt ihm ihre Facebook Daten und schon beginnt die Romanze. Im Anantara Resort und Spa angekommen hat sich „Dave“ gemeldet, Yvonne bucht ihren Flug um und berichtet uns, dass sie noch eine Woche in Thailand bleibt. Liebesurlaub mit dem verführerischen Kanadier! Wow.

Das Geheimnis wird aufgedeckt

Heute ist es so weit – am letzten Tag müssen die Mädels den Trip antreten, vor dem sie sich die ganze Woche fürchten. 70 Meter durch eine Höhle – ohne Pressluft. Doch vorher können sie noch einmal entspannen – der Weg zur Insel „Koh Mook“ mit dem Longtailboot ist ein Traum. Die Blicke der Mädels wandern vom türkisfarbenen Meer zum weißen Strand und zu den riesigen Palmen, die uns rechts und links umgeben.

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Piratenbraut

Gespannt und aufgeregt kommen sie an der Emerald Cave an. Anna durchschaut die Situation als erste. „Hey, da kann man jederzeit wieder auftauchen, wir wurden reingelegt“ ruft sie den anderen zu. Schnell stellt die Kunststudentin fest, dass dies ihr Lieblingsausflug der ganzen Tour ist. „Wow, wir sind mitten in einem Felsen drin“ verkündet die Blondine.

Sabrina und Yvonne sind ebenfalls erleichtert und begeistert zugleich. Plötzlich kommt ihnen eine ganze Horde Japaner entgegen, die alle Schwimmwesten anhaben und sich an einem großen Seil durch den circa 70 Meter langen Tunnel bewegen. Unsere Mädels tragen lediglich Bikinis und ihre ABC Ausrüstung.

SeaStar Chefredakteur Martin Helmers nimmt die Taschenlampe in die Hand und erleuchtet der Truppe den richtigen Weg. Jedes der Mädels fühlt sich wie eine Piratenbraut – in der Mitte der hohen Felsen zu sein, hat in Kombination mit der Dunkelheit etwas prickelnd Unheimliches.

Gelbe Fischschulen

Neugierig tauchen die Kandidatinnen ab und sind völlig fasziniert. Luft holen und runter – sie sind Teil einer riesigen gelben Fischsuppe. Genial.
Da man sich leicht „verlaufen“ kann, ist es besser, sich einer Gruppe anzuschließen. Vor allem dann, wenn die Taschenlampe versagt, können Urlauber schnell Panik bekommen, wenn sie nur ertasten können, wo die Felsen sind und in welcher Richtung der Ausgang wartet.

Licht am Ende des Tunnels

Plötzlich entdecken wir am Ende der tunnelartigen Höhle ein Licht. Es geht weiter und wird immer heller. Wie aus dem Nichts erscheint eine malerische Lagune mit einem traumhaften Strand vor uns. Wow! Fasziniert beobachten die Mädels den tropischen Regenwald, die Kalk- und Felsformationen und den feinen Sandstrand.

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Italienisches Dinner zum Abschied

Am letzten Abend speisen die Kandidatinnen im äußerst gehobenen italienischen Restaurant des Anantara Resorts und Spa. Die feine Küche schmeckt ihnen fantastisch, doch die Stimmung ist unten. Zumindest bei Sabrina und Anna. Sie beneiden glühend die Lebenskünstlerin Yvonne, der nun Liebesurlaub mit Dave bevorsteht. Nach so einer tollen Woche ist es schwer, zurück nach Deutschland in die Kälte zu fliegen. Doch was bleibt, das sind Erinnerungen an eine Abenteuerwoche, welche die drei niemals vergessen werden.

Mehr Infos zum Land des Lächelns:

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Mehr Infos zum Hotel:

anantarabanner

Disclaimer: Danke für die Pressereise
 

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