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Mittwoch, 06. Juli 2011
Action Model-Wettbewerb in Thailand
Dienstag, 31. Mai 2011
Panchakarma Kur in Deutschland, Erfahrungsbericht
Dienstag, 08. Februar 2011
Kulinarische Genüsse, malerische Buchten und gemütliche Städtchen auf Sizilien
Donnerstag, 28. Oktober 2010
Kurzurlaub auf Wangerooge, Tipps, Hotel, Bewertung, Erfahrungen
Montag, 27. September 2010
New York City, Ausflüge, Tipps, Hinweise
Montag, 21. Juni 2010
Wellness, Wale und UNESCO Welterbe in Stralsund
Dienstag, 11. Mai 2010
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Freitag, 09. April 2010
Mrs. World Wahl in Vung Tau, Vietnam
Freitag, 26. März 2010
Erfahrungsbericht Rixos Hotel Bodrum Türkei Oktober 2009
Mittwoch, 28. Oktober 2009

Asien

Action Model-Wettbewerb in Thailand

Zeitpunkt der Reise: eine Woche Anfang Dezember 2010 - Autorin: Elischeba Wilde - Fotografen: Martin Helmers (27 Bilder) und Thilo Klecker (1 Bild) - die Reportage ist auf zwei Ausgaben verteilt im SeaStar Magazin erschienen

Auf http://www.Elischebas-Reiseblog.de wurde in der Rubrik Asien direkt vor Ort von der ehemaligen Mrs. Germany Elischeba Wilde ein Tagebuch geführt - inklusive aktueller Fotos und Filme

sonnenuntergang monokini_thailand

Adrenalin, Abenteuer und Tauchen in Thailand - die Kandidatinnen der SeaStar Discovery entdecken Höhlen, erkunden die Unterwasserwelt und schwimmen mit Elefanten.

Schock am Frankfurter Flughafen

Es liegt Schnee in Deutschland und noch ist Thailand ganz fern, als sich die drei Finalistinnen der SeaStar Discovery - Anna Matuschka, Sabrina Wasserthal und Yvonne Just - auf den Weg nach Frankfurt machen. Sie können selbst noch nicht ganz glauben, dass sie tatsächlich aus vielen 1000 Bewerberinnen auserwählt wurden und die heiß begehrte Action Reise antreten dürfen. Ob sie jedoch wissen, welche Prüfungen und Hürden ihnen bevorstehen?

Den ersten Schock erhalten Sabrina und Yvonne direkt am Flughafen. Doch dieser wird gar nicht mal von der Jury ausgelöst, sondern von Titel-Mitstreiterin Anna. "Huch, was ist denn mit dir passiert?" SeaStar Chefredakteur Martin Helmers, die Mädels und ich sind entsetzt. Die kleinste der Runde trägt einen Schlauch in der Nase und möchte trotz Krankheit tatsächlich in die Tropen fliegen.

Wodka und Vorfreude

"Künstliche Ernährung, aber heute ist mein letzter Tag" beruhigt die Blondine grinsend die aufgewühlte Situation und knallt ihren Pass beim Condor Counter auf den Tisch. Ansonsten fühlen sich die drei optisch schon mal wie richtige Taucherinnen, denn sie wurden vor Reiseantritt bereits mit coolen iQ Outfits und Tauchtaschen ausgestattet.

flughafen_schlauch frankfurtkandidatinnen

Im Flieger holen sie eine Flasche Wodka aus dem Handgepäck heraus, lachen und fangen an zu schwärmen: Der dive4life Crashkurs in Siegburg hat so viel Spaß gemacht und wenn sie nun alle vier Tauchgänge im Meer erfolgreich bestehen, erhalten sie den SSI Open Water Tauchschein. Wie wird es wohl sein, den Ozean mit Pressluft zu erkunden? Vorfreude steht ihnen ins Gesicht geschrieben und an Schlafen ist beim Nachtflug nicht zu denken.

Der nächste Schock auf der Fahrt zum Hotel

Nach circa 13 Stunden Flugzeit wartet Sea Bees Marketing-Chef Frank Müller bereits am Flughafen, um die Nixen in Empfang zu nehmen. "Ihr seht in Natur alle viel besser aus als auf den Fotos" flirtet der Charmeur ein bisschen mit ihnen. Doch bevor im persönlich geführten Palm Garden Resort Quartier bezogen wird, erleben die Kandidatinnen erst mal den nächsten großen Schock.

Nach den Komplimenten folgt Ernst und die Mädels verstehen, dass ihnen keine Spaßreise bevorsteht. "Ihr werdet direkt nach der Ankunft im Hotel einen Apnoe Kurs bei Richard Wonka und seiner Frau Sarah absolvieren. Am letzten Tag werdet ihr dann ohne Luft durch eine 70 Meter lange Höhle tauchen."

Ich sehe die erschreckten Gesichter der Mädels und hake ein. "Frank, wir möchten die Mädels gerne wieder lebend mit nach Deutschland nehmen, 70 Meter ohne Luft sind nicht möglich und auch viel zu gefährlich für die drei." "Elischeba, ich verspreche Dir, dass alle Kandidatinnen problemlos da durch tauchen, schließlich lernen wir das heute". Wir schlucken alle und lassen den Tag auf uns zukommen.

Niemand schafft mehr als 30 Sekunden - das ist schlecht

"Ihr solltet circa zwei Stunden vor dem Apnoe Kurs nichts essen" erklärt uns der Lehrer. Es geht mit Yoga Übungen los. Im Pavillon des Palm Garden Resorts sitzen wir alle auf dicken Matten und dürfen uns erst einmal richtig weit ausstrecken. Puh, das tut gut. Wie kann man den Körper am besten beruhigen? Mit der Atmung. Tief und lang soll diese sein. Einmal im Trockenen zu testen, wie lang wir die Luft anhalten können, ist die nächste Aufgabe. Niemand schafft mehr als 30 Sekunden - wie soll das denn gleich im Wasser gut gehen?

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Den Atemreflex überlisten

Mit seiner sehr ruhigen und gelassenen Art erklärt uns Richard, dass man den Atemreflex überlisten kann. "Wenn Ihr im Wasser das Gefühl habt, dass Ihr Luft braucht, dann versucht trotzdem unten zu bleiben." Anschließend führt uns das „We freedive" Team zum Pool. Yvonne fängt mit der Übung an. Erst wird sie mit einer Nasenklemme auf den Rücken gelegt, mit sanften Worten ruhiger gestimmt und dann vorsichtig rumgedreht - mit dem Gesicht ins Wasser.

Wie in Form einer Meditation redet der Hochgewachsene mit der Lebenskünstlerin. "Entspanne nun Deine Hände, lass jetzt Deine Beine fallen." Unser Freak der Gruppe hält den Kopf so lange ins Wasser, dass ich beginne, mir Sorgen zu machen. Doch erinnere ich mich an Richards Worte, dass er auf Komplikationen, die extrem selten auftreten können, perfekt vorbereitet ist. Auf einmal hebt meine Zimmerpartnerin ihren Kopf aus dem Wasser hervor.

Tränen der Freude

Die 27-jährige guckt wie ein Auto. „Alles in Ordnung?" frage ich überrascht. „Wie lange war sie unten?" fragt die Runde und brennt vor Neugierde. „Zwei Minuten und sieben Sekunden" antwortet Richard. „Wahhhh...Booaa" wir kreischen alle. Jubelnd gratulieren wir.

Yvonne hat Tränen in den Augen und ist aufgrund ihres beeindruckenden Erfolgserlebnisses beinahe high. Anna und Sabrina sind mit ihrem Ergebnis ebenfalls zufrieden und hätten nicht gedacht, dass sie doch so lange die Luft anhalten können. "Den Atemreflex zu ignorieren ist jedoch ein äußerst unangenehmes Gefühl" gesteht Artistin Sabrina.

Die Angst bleibt bestehen

Obwohl die Mädels sich über ihre Leistungen freuen, werden sie plötzlich nachdenklich. Ein bisschen ängstlich kommen sie auf mich zu: "Elischeba, Du kennst doch das Programm, müssen wir wirklich ohne Luft durch einen 70 Meter langen Tunnel tauchen?" Ich erkläre ihnen, dass ich von diesem Ausflug noch gar nichts weiß und diese Höhle auch noch nicht kenne. "Ich gehe mal davon aus, dass ihr die ganze Zeit einen Sicherungstaucher mit Luft neben Euch habt" beruhige ich die kleine Runde.

kandidaten divingmodels

Würfel haben Eigenleben

Die nächste Hürde besteht darin, dass die Kandidatinnen Würfel in drei Meter Tiefe ohne Luft übereinander stapeln müssen. "Boa, die Würfel entwickeln ein Eigenleben, man braucht sie nur mal ansatzweise zu berühren und schon verschwinden sie alle" ärgert sich Yvonne. Trotzdem gewinnt sie wieder. "Sechs Würfel übereinander habe ich geschafft" jubelt sie.

Anna - die von SeaStar Chefredakteur Martin Helmers liebevoll den Kosenamen "Kampfzwerg" erhält, kriegt einen Schub von innen. "Manno, beim Apnoe Training war ich nur fünf Sekunden hinter Dir und jetzt habe ich nur fünf Würfel geschafft. Ich tauche noch mal unter und werde alles geben - ich will gewinnen!" Richard Wonka ist beeindruckt: "Die kleine Anna ist die ehrgeizigste der Runde".

Cooles gelbes Boot und bequeme Liegen

Heute ist es soweit - die SeaStar Kandidatinnen erleben ihre ersten Tauchgänge im Freiwasser. Nach einer kurzen Autofahrt tragen die Abenteuerlustigen ihre Ausrüstung auf das coole Boot „MV Excalibur II" von Sea Bees Diving. Es ist leuchtend gelb, wurde im November 2002 fertig gestellt und bietet auf 23 Metern unvergessliches Tauchvergnügen, Sicherheit und jede Menge Spaß.

"Wie wäre es mit einem zweiten Frühstück?" lächelt Tauchlehrer Alex und führt die SeaStar Models die Treppe hoch zum Partydeck mit Bar, einem kleinen Buffet und gemütlichen Sitzecken. "Stimmt, er ist ganz süß" denken sich die Kandidatinnen, denen Sea Bees Marketing-Chef Frank Müller einen hübschen Tauchlehrer versprochen hat.

tauchlehrer_alex

Nach einem kleinen Brunch geht es weiter - auf ein 22 Quadratmeter großes Liegedeck. Matten und bequeme Rückenlehnen laden zum Relaxen ein. Yvonne sitzt neben mir und sagt mir voraus, wie sich das Meer auf unserer knapp zweistündigen Fahrt entwickeln wird. "Woher weißt Du das denn alles?" frage ich neugierig. "Ich bin kürzlich dreieinhalb Monate um die Welt gesegelt", lächelt sie zufrieden.

Leben von Luft und Liebe

Als ich sie frage, was sie beruflich macht, da berichtet mir der quirlige Freak, dass er von Luft und Liebe lebt. "Ich finde immer Leute, die mich einladen und bin generell recht bescheiden, brauche nicht viel". Ich erinnere mich in diesem Moment, dass meine Zimmerpartnerin nur eine Zahnbürste, Sonnenmilch und Wimperntusche dabei hat. Tatsächlich sehr praktisch.

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"Sehen wir tatsächlich Haie?" quiekt unser Sonnenschein Anna beim Briefing, als sie erfährt, dass wir mit „Shark Point" starten. Mal schauen - Tauchen bringt stets viele Überraschungen mit sich. Alex erklärt, dass wir ein Unterwasserschutzgebiet erkunden, welches aus drei einzelnen Blöcken besteht und zu den besten Tauchplätzen um Phuket gehört.

Leopardenhai beim ersten Freiwassertauchgang

Unsere Mädels werden von Anfang an verwöhnt. So sehen sie einen westindischen Clownfisch, Antennenrotfeuerfische, Hohlkreuzgarnelen und Federsterne. Auf einmal kommt die Überraschung. Genüsslich schläft ein gut sichtbarer Leopardenhai circa 17 Meter unter der Wasseroberfläche.

Nach einem schmackhaften Thai Mittagessen steht der Spot „King Cruiser" auf dem Programm. Es handelt sich dabei um ein im Mai 1997 gesunkenes Fährschiff, das in der Nähe vom Shark Point und Anemonen Riff liegt. Alex zeigt beim Briefing auf einer Karte, dass das Wrack circa 80 Meter lang und ist mit seinen drei Stockwerken auch entsprechend hoch.

Nach knapp 50 Minuten wende ich mich dem 27-jährigen zu. „Hey, Alex, wieso sind unsere Models so euphorisch?" möchte ich wissen. „Elischeba, das ist eben so toll, wenn wir mehr Fische als Wasser sehen" lächelt er. „Welche denn?" will ich neugierig wissen. "Schnapperschulen ohne Ende und dann noch viele Füsiliere."

Als ich mich im Tauchboot umschaue, entdecke ich Auszeichnungen: Sea Bees hat achtmal von der Zeitschrift "Tauchen" den Golden Dolphin Award erhalten und wurde zur besten Tauchbasis Südostasiens und dem Pazifik gekürt. Na, das wundert mich nicht.

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Männer sind die hübscheren Frauen

Abends nach einem erlebnisreichen Tag ausruhen? Pustekuchen. Das geht privat im Urlaub, aber nicht bei der SeaStar Discovery. Pulsierendes Nachtleben in Patong ist angesagt - einer der Höhepunkte stellt "Simons Cabaret" dar. Die gebotene Travestie-Show gefällt den Mädels. "Männer sind definitiv die schöneren Frauen", findet Sabrina, die nicht nur die prächtigen Kostüme der Darsteller bewundert. Im Preis inklusive ist außerdem noch ein Getränk, das vor der Vorstellung am Platz serviert wird - es gibt bequeme Sessel und einen guten Blick zur Bühne.

Nach der Show lassen sich die Kandidatinnen mit schillernden Paradiesvögeln fotografieren und kommen gar nicht mehr aus dem Staunen raus. Niemals würden sie auf die Idee kommen, dass sie ehemalige Männer als Co-Model an ihrer Seite haben.

Es kommt noch besser

Insgeheim hoffen Sabrina, Anna und Yvonne darauf, dass sie - genau wie die SeaStar Kandidatinnen im Jahr zuvor - auf Elefanten durch den Dschungel reiten dürfen. Doch dieses Jahr kommt es noch besser: Sie dürfen mit Elefanten im Meer schwimmen und auf ihnen herumklettern.

Hoppla - das Model fällt ins Wasser

Kandidatin Sabrina rutscht beim ersten Versuch wieder runter - dann klappt es. Die Artistin ist im Zirkus aufgewachsen und sehr geübt im Umgang mit den freundlichen Säugetieren - also stellt sie sich drauf und macht ein paar tolle Posen. Gar nicht so einfach - doch ihre Sportlichkeit kommt ihr sehr entgegen. Peter Stiller vom Holiday Service in Khao Lak hat die Tour organisiert und schaut begeistert zu. "Mögen die Elefanten das, im Wasser zu plantschen?" frage ich den 57-jährigen. "Definitiv - die Tiere baden liebend gern."

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Traumkulisse

Die exotische Fotoproduktion findet im Khao Lak Nationalpark Merlin Beach statt. Die gesamte Gegend gehört zu den schönsten Urlaubszielen in Thailand. Die Models kuscheln sich an die Elefanten dran und schauen sich um: Weißer Strand, uriger Regenwald und wunderschöne Mangrovenwälder. So lässt es sich aushalten.

Luxushotel Anantara Resort und Spa in Si Kao

Anschließend steht eine vierstündige Autofahrt Richtung Süden bevor. Wir zielen das luxuriöse Anantara Resort und Spa in Si Kao an. "Ist das genau so schön wie das Palm Garden Resort, Frank?" wollen die drei Schönheiten wissen. Der 43-jährige lächelt. "Eure nächste Bleibe ist ein richtig großes Luxus Hotel - fünf Sterne und Top Lage." Die Vorfreude steht den Mädels ins Gesicht geschrieben.

Bei der Ankunft bewundern sie die Idylle und Ruhe der umliegenden Natur, die gehobenen und geräumigen Zimmer sowie die gelungene Architektur. Als wenn das nicht genug ist, gibt es noch eine Überraschung für die Drei: Ab in den Spa und mit wertvollen Ölen die geschundenen Körper massieren lassen.

Es ist die Atmosphäre, die so toll ist

Nach einer Schönheitsstunde schaue ich mir die Mädels an und stelle fest, dass ihre Haut wunderbar weich ist und sie zufrieden lächeln. Sie reden weniger und langsamer und sind einfach nur glücklich. Ein bisschen neidisch frage ich Sabrina, wie es war. "Traumhaft" berichtet sie mir und erzählt, dass das Wunderbarste am Spa die Atmosphäre ist. "Das ist alles so schön und luxuriös da, das kann ich gar nicht beschreiben."

In diesem Moment wäre ich selbst gern ein SeaStar Girl. Später erfahre ich von Hoteldirektor Morten Junior, dass der Spa richtige Kurprogramme für mehrere Wochen bietet. "Besonders gut gebucht sind die Möglichkeiten zum Abnehmen", verrät mir der Däne und berichtet mir von den großen Erfolgen einiger Gäste, die während ihres Aufenthaltes von internationalen Ärzten begleitet werden.

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Zum Schreien schnell

Nachdem Phuket unter Wasser erkundet wurde, ist die Truppe jetzt gespannt auf die eher unberührten Spots im Süden. Thilo Klecker, der zusammen mit seiner Frau Claudia die Sea Bees Tauchbasis in Si Kao leitet, begleitet uns. Toll, dass sich deren Sitz direkt neben dem luxuriösen Anantara Resort und Spa befindet.

Sea Bees Diving Chef Holger Schwab ist stolz: Sein Speedboot „Trinity" ist nagelneu und vor allem eins: blitzschnell. Yeeaaa - wir kreischen ein bisschen, als wir durch die Wellen schlagen. Gut festhalten und Spaß haben ist angesagt. Vom schönen Anantara Resort & Spa brauchen wir weniger als einer Stunde nach Ko Ha.

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Die besten Tauchplätze der Welt

Doch auch weiter entfernte Tauchplätze wie Hin Daeng und Hin Muang lassen sich mit der Trinity in einer guten Stunde Fahrzeit bequem erreichen. „Die gehören zu den besten der Welt" berichtet mir Thilo. „Wieso denn?", möchte ich wissen, während ich verträumt auf die hohen Felsformationen schaue, an denen wir vorbeidüsen. „Ach, was es da alles zu sehen gibt", lächelt der Basisleiter. "Riesige Fischschwärme umkreisen das Riff. Ich treffe regelmäßig große Barrakudas, Makrelen und Thunfische. Auch Walhaie, graue Riffhaie und Mantas sehe ich dort häufig."

Genug davon - was steht heute an?

Die Mädels und ich werden richtig neidisch gemacht, jetzt wollen wir mehr über das erfahren, was wir heute erleben. Bei der Antwort auf diese Frage lernen wir nebenbei noch ein bisschen Thailändisch. „Ko Ha" bedeutet nämlich „fünf Inseln." Unser erster Tauchplatz für heute heißt „Twin Cathedral" und befindet sich an der südlichsten der fünf unbewohnten Inseln von Ko Ha.

Mitten aus dem Nichts kommt sie hervor

Schritt nach vorn und ab ins Wasser! Wir entdecken Fächerkorallen und Schwämme in verschiedensten Farben. Wer kurz innehält, der kann auf den großflächig bewachsenen Felsen die verschiedensten Arten von Nacktschnecken beobachten. An der Südwestecke der Insel befinden sich auf einer maximalen Tiefe von 20 Meter große Gorgonien. Und dann kommt sie uns entgegen - mitten aus dem Nichts - mit eleganten Bewegungen - eine große Schildkröte. Wow. Mädels, ihr werdet von Anfang an verwöhnt.

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The Chimney - der Kamin im Ozean - eine harte Prüfung

„Wir einigen uns per Handzeichen, ob ihr in den circa 16 Meter langen Tunnel eintauchen möchtet, in Ordnung?" Es geht bei der SeaStar Discovery immerhin um den härtesten Modelwettbewerb der Welt - da wird den frisch gebackenen Indoor Taucherinnen einiges abverlangt. Schön, dass ich keine Kandidatin bin, denke ich mir. Neugierig schaue ich mir mit meiner ABC Ausrüstung das Ganze aus der Vogelperspektive an.

Genial - sie tun es wirklich alle drei! Respekt, Respekt!

Ab circa fünf Meter entdecke ich einen wunderschönen Korallengarten. Ich paddele weiter. Ja, da ist sie. Die Höhle. Puh, sieht die unheimlich aus. Da würde ich Platzangst bekommen. Respekt, Respekt. Alle Mädels tauchen durch - sie scheinen nicht einmal zu überlegen, ob sie es tun sollen oder nicht. Dunkelheit kann sie unter Wasser eben nicht schocken. Dann beobachte ich, wie die Kandidatinnen völlig gelassen aus der anderen Öffnung des Tunnels wieder heraus tauchen.

SeaStar Chefredakteur Martin Helmers ist stolz. „Es ist nicht nur dunkel, sondern auch ziemlich eng in der Höhle" berichtet er mir nach dem Auftauchen und erklärt, dass man aufpassen muss, damit man beim Tauchen nirgends aneckt. Dabei müssen die Mädels bei all dem auf noch etwas achten.

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Als wenn diese Strapazen nicht genug sind

Thilo hat ihnen vorher erklärt, dass er ein neues Taucherzeichen erfunden hat und dabei auf seine Lippen gezeigt. Das soll das Signal für „Lächeln" sein. Puh. Die Neulinge müssen sich nicht nur aufs Tauchen konzentrieren, sondern auch noch aufs Posieren. Und die Ergebnisse können sich durchaus sehen lassen, wie ich im Display von Martins Kamera feststelle.

Ist Rache süß oder sauer?

Falls die Schönheiten genug vom anstrengenden Programm haben, gibt es jetzt die beste Möglichkeit, sich an der Jury zu rächen. Sie kochen für uns und wir müssen das Ergebnis essen. Es gibt keine andere Möglichkeit zu dinieren, als das, was die Kandidatinnen gezaubert haben. Ob das gut geht?

Im wunderschönen Anantara Resort werden regelmäßig thailändische Kochkurse angeboten - diese werden von Urlaubern reichlich genutzt. Der deutsche Küchenchef Bernhard Koll dekoriert duftende Kräuter und Gewürze in kleinen weißen Schälchen. Dann überreicht er den Mädels dunkelbraune Kochschürzen samt Handschuhe und Rezepte.

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Mit etwas Besonderem erfreuen

"Mann, das ist ja jetzt richtig interessant. Wenn ich das nächste Mal Besuch habe, dann kann ich meine Gäste mit etwas Besonderem erfreuen", verkündet Yvonne. Unser lustiger Hippie in der Runde fängt mit dem Schnippeln an. Som Tam Thai wird als erstes zubereitet (Thailändischer scharf-würziger Papaya Salat).

Auch Sabrina schneidet nach Anweisung des Kochs die Papaya in Stückchen und freut sich. "Ich koche fast täglich und finde es lehrreich, die asiatische Küche kennen zu lernen." Ob Palmzucker, grüne Schlangenbohnen, Cherry Tomaten (Kirschtomaten), Knoblauch, Fischsauce oder Limonensaft - allein schon die Zutaten für eins der Thailändischen Nationalgerichte sind richtig lecker.

"Elischeba, ich bin gespannt, wie Dir mein Tom Kha Gai" schmeckt" grinst mich Anna an, als das zweite Gericht von der Runde zubereitet wird. Wir lieben unseren quirligen Sonnenschein. Die hübsche Sabrina und unser temperamentvoller Freak Yvonne helfen begeistert mit. Hühnchen, Kokosmilch, Pilze, Lemongras, Zwiebeln, Knoblauch, Salz und Fischsauce gehören zu den leckeren Zutaten. "Ich wundere mich darüber, wie viel Zucker in pikante Gerichte kommt", äußert sich die Artistin Sabrina. Die Blondine bevorzugt die amerikanische oder europäische Küche - trotzdem gefällt ihr der exotische Kochkurs.

Die Jury ist begeistert

Die Mädels sind fertig. "Wie, Ihr habt das echt alles alleine nach Rezept gekocht?" fragt Sea Bees Basisleiterin Claudia überrascht. "Na ja, der Koch hat uns ein bisschen geholfen", lächelt Anna. Holger - der Chef von Sea Bees Diving - ist ebenfalls begeistert und langt zu.

Höhenflug statt Tiefenrausch

Nachdem die Kandidatinnen ein paar der Weltbesten Highlights in der Tiefe entdeckt haben, geht es heute hoch hinaus. Klettern in Krabi steht auf dem erlebnisreichen Programm. Der Weg ist das Ziel, als die drei Models mit dem Longtailboot zum Ausgangspunkt für das spektakuläre "Rock Climbing" gefahren werden. Am Strand angekommen locken viele nette Restaurants und Bars die zahlreichen Besucher zum Verweilen. Dann geht es weiter zu den Instruktoren, die in einer kleinen Hütte Gäste mit professioneller Ausrüstung bekleiden.

Schuhe tun weh

Erst einmal erhalten die Kandidatinnen Knotenkunde - immerhin müssen sie mit dem Equipment bestens vertraut sein. Die Schuhe drücken vorne ein bisschen, doch das soll so sein - sind sie ein bisschen zu klein, geben sie den nötigen Halt. Verstehe ich richtig, dass man damit wie eine Ballerina auf dem Felsen steht? Anscheinend ja. An den Wänden hängen Bilder, die richtig gefährlich aussehen. "Müssen unsere Mädels alle so weit rauf?" frage ich überrascht. Mir wird erklärt, dass für ihre Sicherheit gesorgt ist und jeder nur so hoch klettert, wie er möchte - völlig easy und ohne Druck.

Anna wird oben geparkt

Es geht weiter zu den riesigen Felsen. Die entschlossene Anna startet und ehe ich mich versehe, ist sie bereits gefühlte 20 Meter weit oben. Die blonde Kunststudentin ist am Seil des Helfers und Lehrers befestigt, so dass sie bei einem eventuellen Abrutschen geschützt ist. Der Thailänder erklärt Gästen auf Englisch ganz genau, wo sie ihre Füße abstellen können und wo sie danach ihre Hände hinführen. Nur mit dem Unterschied, dass Anna den Weg alleine schneller gefunden hat.

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SeaStar Chefredakteur Martin Helmers nimmt zwei Kameras und ruft der 23-jährigen nach, dass sie oben irgendwo warten soll, bis er nachkommt. Ich schaue hoch, sehe einen riesigen Felsen und ganz oben hat man die kleine Anna geparkt - irgendwie tut sie mir leid. Martin beginnt seine Tour und scheint auf dem Weg dorthin wesentlich mehr auf seine Fotoausrüstung als auf sich selbst zu achten. Ich lächle in mich rein, mache ein paar Making Off Fotos und beobachte weiter das Geschehen. Auch Yvonne und Sabrina meistern ihre Aufgabe erstaunlich gut. Die Bilder, die ich nachher neugierig im Display betrachte sind sensationell: Unsere Kandidatinnen vorne und ein grandioser Blick auf das glitzernde Meer im Hintergrund.

Love Story SeaStar Discovery

Auf einmal sitzt er da. Der Traummann von Yvonne. "Hey, der gefällt mir", gesteht die 27-jährige den anderen beiden. Während Sabrina bestätigt, dass dieser tätowierte langhaarige Individualist gut zu ihrer Titel-Mitstreiterin passt, macht sich unser kleiner Sonnenschein auf den Weg. Einfach so. Ohne zu hinterfragen. "My girl friend likes you. She is standing there." Rot wie eine Tomate kommt Yvonne dazu, gibt ihm ihre Facebook Daten und schon beginnt die Romanze. Im Anantara Resort und Spa angekommen hat sich "Dave" gemeldet, Yvonne bucht ihren Flug um und berichtet uns, dass sie noch eine Woche in Thailand bleibt. Liebesurlaub mit dem verführerischen Kanadier! Wow.

Das Geheimnis wird aufgedeckt

Heute ist es so weit - am letzten Tag müssen die Mädels den Trip antreten, vor dem sie sich die ganze Woche fürchten. 70 Meter durch eine Höhle - ohne Pressluft. Doch vorher können sie noch einmal entspannen - der Weg zur Insel "Koh Mook" mit dem Longtailboot ist ein Traum. Die Blicke der Mädels wandern vom türkisfarbenen Meer zum weißen Strand und zu den riesigen Palmen, die uns rechts und links umgeben.

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Piratenbraut

Gespannt und aufgeregt kommen sie an der Emerald Cave an. Anna durchschaut die Situation als erste. "Hey, da kann man jederzeit wieder auftauchen, wir wurden reingelegt" ruft sie den anderen zu. Schnell stellt die Kunststudentin fest, dass dies ihr Lieblingsausflug der ganzen Tour ist. "Wow, wir sind mitten in einem Felsen drin" verkündet die Blondine.

Sabrina und Yvonne sind ebenfalls erleichtert und begeistert zugleich. Plötzlich kommt ihnen eine ganze Horde Japaner entgegen, die alle Schwimmwesten anhaben und sich an einem großen Seil durch den circa 70 Meter langen Tunnel bewegen. Unsere Mädels tragen lediglich Bikinis und ihre ABC Ausrüstung.

SeaStar Chefredakteur Martin Helmers nimmt die Taschenlampe in die Hand und erleuchtet der Truppe den richtigen Weg. Jedes der Mädels fühlt sich wie eine Piratenbraut - in der Mitte der hohen Felsen zu sein, hat in Kombination mit der Dunkelheit etwas prickelnd Unheimliches.

Gelbe Fischschulen

Neugierig tauchen die Kandidatinnen ab und sind völlig fasziniert. Luft holen und runter - sie sind Teil einer riesigen gelben Fischsuppe. Genial.
Da man sich leicht "verlaufen" kann, ist es besser, sich einer Gruppe anzuschließen. Vor allem dann, wenn die Taschenlampe versagt, können Urlauber schnell Panik bekommen, wenn sie nur ertasten können, wo die Felsen sind und in welcher Richtung der Ausgang wartet.

Licht am Ende des Tunnels

Plötzlich entdecken wir am Ende der tunnelartigen Höhle ein Licht. Es geht weiter und wird immer heller. Wie aus dem Nichts erscheint eine malerische Lagune mit einem traumhaften Strand vor uns. Wow! Fasziniert beobachten die Mädels den tropischen Regenwald, die Kalk- und Felsformationen und den feinen Sandstrand.

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Italienisches Dinner zum Abschied

Am letzten Abend speisen die Kandidatinnen im äußerst gehobenen italienischen Restaurant des Anantara Resorts und Spa. Die feine Küche schmeckt ihnen fantastisch, doch die Stimmung ist unten. Zumindest bei Sabrina und Anna. Sie beneiden glühend die Lebenskünstlerin Yvonne, der nun Liebesurlaub mit Dave bevorsteht. Nach so einer tollen Woche ist es schwer, zurück nach Deutschland in die Kälte zu fliegen. Doch was bleibt, das sind Erinnerungen an eine Abenteuerwoche, welche die drei niemals vergessen werden.

Mehr Infos zum Land des Lächelns:

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Mehr Infos zum Hotel:

anantarabanner

 

 

 

 


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Mrs. World Wahl in Vung Tau, Vietnam

Autorin: Elischeba Wilde

Vom 2. bis zum 22. November 2009 ist die Weltpresse auf Vung Tau gerichtet. Verheiratete Schönheiten vom gesamten Erdball treten gegeneinander an, um die Krone der Mrs. World zu erlangen. Die Erlebnisse in Südvietnam sind vielfältig. Landausflüge, Tempelbesichtigungen, kulinarische Genüsse, Luxushotels, Einstudieren der Choreographie und eine pompöse Finalshow. Ich bin im gewaltigen Medienrummel mitten drin. Deutschland vertreten, die Freundlichkeit der Vietnamesen und die Andersartigkeit des Landes kennen lernen.

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Der Abschied von meinem Schatz ist verdammt hart. Drei Wochen sehen wir uns nicht. Puh...wie halte ich das aus? Über 80 Leidensgenossinnen geht es genauso wie mir. Auf dem gesamten Erdball spielen sich gerade ähnliche Szenen an internationalen Flughäfen ab. Die letzten Küsse. Drücken. "Ich liebe Dich auch". Tränen beim Blick zu den Kids, die noch gar nicht verstehen, wie lange die Mama wirklich weg ist. "Thành phố Hồ Chí Minh" heißt unser Ziel auf Vietnamesisch. Exotisch hört sich das an. Und ein bisschen fremd irgendwie.

"Einsteigen bitte!" Freundliche Thai-Stewardessen in bunter Landestracht zeigen mir, wo ich mich niederlassen kann. Was für schöne Sitze. Wow! Einer gelb, der andere lila und dann noch einer in pink. Die Farben von "Thai Airways" eben. Da kommt Asien Vorfreude auf. Ich nehme die pinkfarbene Menükarte in die Hand. Natürlich entscheide ich mich für die thailändische Variante: Pa-naeng Curry mit Hühnchenfleisch, gedämpfter Thai Hom Mali Reis und Gemüse. Kleines Problem: Viele finden das Gericht gut. Deswegen ist nichts mehr für mich da und ich muss zu den Lachsmedaillons greifen. Locker bleiben: Die nächsten Wochen werde ich noch oft genug asiatisch essen. Darauf freue ich mich richtig.

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Dann schaue ich von meinem Fensterplatz "51k" raus auf die Wolken. Wie endlos weit sie wirken. Dann beginnt das Grübeln. Was wird mich in Vietnam erwarten? Wer wird meine Zimmerpartnerin werden? Wie wird mir das Land gefallen? Gibt es Zickenkrieg? Werde ich Wireless Lan haben, damit ich mit meinem Schatz in Verbindung bleiben kann? Habe ich auch mal Zeit zum Entspannen? Werden Pierre und ich ein paar Mal telefonieren können? Fragen über Fragen. Ein Zurück gibt es jetzt sowieso nicht mehr. Wie sagt man es in meiner Heimatstadt "Kölle" so schön: "Es kütt wie es kütt".

Jut - dann lasse ich mal alles auf mich zukommen. Als rheinländische Frohnatur werde ich auch aus einem anderen Grund positiv denken müssen und lasse das Einchecken Revue passieren. 600 Euro Übergepäck wollte Frau am Schalter für Koffer Nummer Zwei haben. Heftig! Spontane Umorganisation folgte: Meine Sachen sollten dann eben per Fracht reisen. Deutlich günstigerer Spaß: 150 Euro. Während ich durch die Sicherheitskontrolle gegangen bin, hatte mein Schatz sich um den gesamten Papierkram gekümmert. Ach Pierre, wenn ich Dich nicht hätte!

Pompöser Empfang

Schlafen im Flugzeug? Keine Chance. Im sitzen geht das eh nicht. Bin außerdem zu wirbelig. Umsteigen in Bangkok.  Das meiste geschafft. Aussteigen in ..........."Wie hieß die größte Stadt Vietnams noch mal?" Ach ja! Ho-Chi-Minh-City. Meine Augen und meinen Mund reiße ich erstaunt auf. Was für ein Empfang! Bis gerade war ich noch ziemlich müde, vom schlaflosen Nachtflug.

Im nächsten Moment bin ich für einen Moment hellwach. Das nennt man Aufwand: Riesige Aufsteller mit Mrs. World Postern, zahlreiche lächelnde Vietnamesen mit Schärpen, welche die Mrs. World Organisation präsentieren. Ein gewaltiger Blumenstrauß, der mir entgegen gereicht wird. „Welcome in our country, Mrs. Germany" wird mir herzlich von allen Seiten zu gerufen. Das bleibt auch von anderen Fluggästen nicht unbemerkt, die entweder fragen, ob sie Bilder machen dürfen, oder die einfach dastehen und wie Autos gucken.

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Doch in Vietnam herrscht ein anderes Tempo als in Deutschland. Langsamer. Gelassener. Die Menschen sind mit innerer Ruhe und Zufriedenheit genauso effektiv. Hektik und Eile widerspricht den Lehren des Konfuzius. Mir ist es unangenehm, dass ich meine zwei Passfotos für das Visum nicht so schnell finde. „Just relax, we have enough time" wird mir sanft bestätigt. Mein erster Eindruck: Ich mag Vietnamesen! Mein zweiter: Von denen kann ich noch eine Menge lernen.

Misses Pakistan

Kurz darauf treffe ich auf Mrs. Pakistan. Wir werden nach der Visa Kontrolle zusammen in das luxuriöse Sofitel Saigon gefahren.  „Oh I am so hungry" gibt sie mir im geräumigen Auto zu verstehen. Dann berichtet sie mir, dass man im Flugzeug für sie kein „moslem food" hatte. Ob es denn nur Schweinefleisch gab, hake ich nach. Nein, sie würde nur Fleisch essen, welches von Allah gesegnet worden ist - wenn ich sie richtig verstanden habe. „Probiere hier in Vietnam mal gebratenen Tofu mit Kokossauce und gegrilltem Gemüse", gebe ich ihr als Fan der asiatischen Küche als Tipp mit auf den Weg. Dann schaue ich mir die Kandidatin näher an: Eine bildhübsche junge Frau mit schwarzem Haar, großen Rehaugen und hellbrauner Haut. Darf sie sich denn überhaupt so zeigen? Dezent frage ich nach.

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Offen und spontan wird mir geantwortet. Was man im Rahmen der Mrs. World Wahl alles lernen kann! Es gibt Gebiete in Pakistan, wo Frauen sich komplett verschleiern müssen. In der Stadt, in der sie zu Hause ist, kann jede Dame selbst entscheiden, wie sie sich kleidet. Später berichtet sie mir, dass es im Islam mit dem Koran genau wie mit der Bibel im Christentum gehandhabt wird - manche Menschen legen sie strenger aus - was im Fall des Korans zur Zwangsverschleierung führen kann.

Großstadt mit besonderem Reiz

Wer an Vietnam denkt, der stellt sich unendliche Reisfelder, eine satte grüne Landschaft, das türkisfarbene Meer und Mangrovensümpfe vor. In Saigon lerne ich vorerst eine andere Seite Asiens kennen: Hupen, Mofas, Abgase, Hochhäuser und verkehrsreiche Straßen. Komisch. Dass die bei dem Durcheinander mit all ihren Zweirädern noch klar kommen. Das rege Treiben wirkt hektisch, aber bei näherem Hingucken gleichzeitig auch sehr gelassen und gekonnt. Die Stadt hat ihren eigenen Reiz. Die Andersartigkeit. Die bunten Häuser. Die pyramidenförmigen und strohfarbenen Hüte der Menschen. Das breite Lächeln, wenn ich sie aus dem Auto heraus anstarre.

Ich sehe zahlreiche Vietnamesen mit Mundschutz herumfahren. Eine Einheimische, die neben uns sitzt und für Planung der Mrs. World Wahl zuständig ist, mache ich darauf aufmerksam. „Ist das ein Schutz vor der Schweinegrippe?" frage ich erstaunt. Sie klopft mir sachte mit der Hand auf den Oberschenkel, fällt laut schallend an zu lachen und wirft den Kopf nach hinten: „Wir sind hier in Vietnam, da haben wir keine Schweinegrippe. Das ist ein Schutz vor dem Staub, was beim schnellen Moped fahren von Vorteil ist."

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Wieder dazugelernt. Im Hotelzimmer genieße ich den beeindruckenden Ausblick auf Saigon. Zum Abend hin verwandelt er sich in eine tolle bläulich-rötliche und romantische Farbenpracht. Die anderen Missen, die gestern angereist sind, befinden sich noch beim Ausflug. Schön, dann habe ich Zeit meinem Mausi Mails zu schreiben und einen Blogeintrag zu erstellen. Recht früh gehe ich schlafen. Gegen Mitternacht werde ich von Schritten in meinem Zimmer geweckt. „Hi, I`m Misses Switzerland" sagt eine sympathisch klingende Stimme, als ich mich im Bett bewege. Wir quatschen eine Stunde. Eigentlich war ich doch müde? Tja, eine Misses World Wahl ist doch zu aufregend um zu schlafen. Ruhen kann ich, wenn ich mal alt bin. Was wird der nächste Tag bringen?

Tuchfühlung mit Schönheitsköniginnen vom ganzen Erdball

Überraschungen. Eindrücke. Staunen. Was für eine Horde hübscher Damen. Wie von der Mrs. World Organisation gewünscht, werden die Schärpen von uns Missen den ganzen Tag getragen - so kann jeder direkt ersehen, welches Land von welcher Dame vertreten wird. Beim Frühstück die Mädels zu beobachten ist so, als würde man sich mit der Erdkugel beschäftigen. Mrs. Nigeria trägt ihre Tracht. Mrs. Kanada sitzt mir direkt gegenüber. Sie nimmt einen Schluck Kaffee und berichtet mir, dass sie am Morgen schon ein bisschen geweint hat. Per Skype hätte sie mit ihrem Mann gesprochen - sie würde ihn die nächsten drei Wochen so vermissen. Dass wir alle unsere Ehepartner in unserer Nähe haben möchten und lange auf sie verzichten müssen, das schweißt uns momentan zusammen. Wir erfreuen uns an den exotischen Früchten Vietnams und sind neugierig auf die kommende Zeit.

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"Come, please!" höre ich eine Stimme von draußen rufen. Meine Güte, sehen die stark aus: Zwei riesige rote Busse stehen vor der Tür. Großer Aufdruck des Mrs. World Logos. Die letzten Gewinnerinnen des Weltfinales sind ebenfalls abgedruckt. Außerdem werden Kurzinfos zum Ort des aktuellen Geschehens präsentiert. Da hat sich jemand Mühe gegeben.

Die Fahrt nach Vung Tau dauert circa drei Stunden - tagsüber gibt es auf dem Weg regen Verkehr. Der neugierige Blick nach draußen ist stets interessant. Mofas, Hupen, freundliche Vietnamesen, Palmen und bunte Hütten und Häuser. Wir steuern die Hauptstadt der Ba Ria Vung Tau Province an und sind gespannt. Vor dem "Imperial Hotel" angekommen stelle ich fest, dass der Empfang am Flughafen gar nichts war gegen das hier: Circa 500 Menschen stehen bereits vor dem Eingang.

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Bunt angezogen und schön geschmückt. Trompeten begrüßen uns. Winkende Kinder. Offene und willkommen heißende Gesichter, Musik, gute Laune und Asia-Feeling. Gerührt laufen wir weiter Richtung Rezeption. David Marmel persönlich - der Repräsentant der Mrs. World Organisation - begrüßt uns mit seinem Team. Schick gekleidet, stilvoll und charmant. Die warmherzige Mrs. Amerika Organisatorin Batsheva Baiba umarmt mich herzlich, erinnert sich an die schöne Zeit mit mir vor einem Jahr in Kaliningrad (Mrs. World Wahl 2008) und sagt mir, dass sie äußerst erfreut darüber ist, mich wieder zu sehen. Immer wieder betont sie, dass sie mich einfach so „süß" findet.

Exotisches Buffet und Misses Brasilien

Ein extrem leckeres Buffet wartet nun auf uns - das "Imperial Hotel" bietet feinste vietnamesische Küche. Misses Amerika fragt mich, ob ich mich zu der kleinen Gruppe am Vierertisch setzen möchte. Schnell kommen wir ins Gespräch. Misses Dänemark möchte alle Details über die Jury letztes Jahr wissen. „Ich bin der Sven" höre ich plötzlich eine deutsche Stimme, als ich mir etwas vom genialen Hünchen-Kokos-Curry nachnehmen möchte. Der sympathische Hoteldirektor aus München stellt sich vor und berichtet mir, dass er sich auch schon darauf freut, meinen Mann kennen zu lernen, der knapp drei Wochen später angereist kommen wird, um sich die Finalshow anzusehen und mich endlich wieder in seine Arme zu nehmen.

Nach der frischen und aromatischen Kost erfahren wir, wer unsere „room mates" hier im "Imperial Hotel" sein werden. „Misses Switzerland" und ich verstehen uns so gut, dass wir unbedingt wieder zusammen ein Doppelzimmer teilen möchten. Allerdings steht „Misses Brasil" und Zimmer „526" auf dem Schreiben, welches ich später von der Rezeption erhalte. Wie werde ich mich mit ihr verstehen? Sie ist eine der schönsten Teilnehmerinnen hier. Das ist sofort ersichtlich. Knapp 1,80 Meter groß, hellbraune Haut, riesige Augen, schlank, klassische Gesichtszüge und schönes schwarzes langes Haar. Aber sie wirkt etwas distanziert. Ob ich mit der Dame klar komme, die das Land des Sambas, Kaffees und Fußballs präsentiert?

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Beeindruckender Tempel mit erschreckender Geschichte

Mit zwei großen „Mrs. World Bussen" werden wir zur Umgebung Vung Taus gefahren. Vorbei an sattgrüner Palmenlandschaft erreichen wir nach einer Viertelstunde unser erstes Ziel für heute: Den weißen Leuchtturm. "Jurassic Park" ruft uns ein einheimischer auf dem letzten Fußweg dorthin grinsend zu und zeigt per Handbewegung auf die Umgebung. Ein hervorragender Ausblick auf eine Stadt voller bunter Häuser, den weißen Sandstrand und das hellblaue Meer erwartet uns. „Seht Ihr die Statue drüben?" fragt uns ein vietnamesischer Guide. „Diese soll Jesus darstellen und wurde um 1970 herum von der christlichen Minderheit erbaut", erklärt der junge Mann.

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Zwischendurch ist immer wieder amerikanische und asiatische Presse an unserer Seite. Ein regionales TV Team möchte von mir wissen, wie mir Vietnam gefällt und was ich beruflich mache. Ich erkläre mit zitternder Geste, wie kalt es gerade in Deutschland ist, und dass ich froh bin, hier zu sein und mich auf meinen Schatz freue, der für anschließenden Urlaub nachkommt. Auch spontane Fotoshootings stehen auf dem Programm.

"Where is the restroom, please?" frage ich beim Zwischenstopp und stelle immer wieder das gleiche fest: Vietnamesische Waschräume besitzen weder Toilettenpapier, noch Seife - wer sich rundum wohl fühlen möchte, der sollte beides immer dabei haben! Imposant ist der Eingang des Võ Thị Sáu Tempels, mit seinem drachenartigen Treppenhaus und seinen tollen Farben.

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Erschreckend dagegen die Geschichte der 16jährigen Võ Thị Sáu, welche nach einer bewaffneten Aktion gegen die französischen Kolonialherren gefasst und zum Tode verurteilt wurde. Die bürgerliche Legalität Frankreichs verbot es jedoch, die Minderjährige zu exekutieren.

So wurde sie dann als erster weiblicher Häftling auf die berüchtigte Gefängnisinsel "Côn Sơn" gebracht, damit ihre Henker dort auf ihre Volljährigkeit warten konnten. Am 23. Januar 1952 wurde dieTodesstrafe durch Erschießen vollstreckt. Für die Vietnamesen starb Võ Thị Sáu als Heldin - jedes Kind in diesem Lande kennt ihr Schicksal. In vielen Orten ist eine Strasse nach dem Mädchen benannt und Schulen tragen ihren Namen.

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Ein Herz für Kinder

Der anschließende Besuch der Schule für Kinder mit Handicap ist rührend. Viele von ihnen tanzen für uns auf der Bühne - ein Mädchen nimmt meine Handfläche und zeichnet mit ihrer Zeigefingerspitze symbolisch ihren Namen auf und fragt mich, wie ich heiße. Manche der Kleinen umarmen mich spontan und lächeln mir zu. Als ich sie fotografiere und ihnen das Bild nachher im Display zeige, sind sie ziemlich fasziniert. Einige von ihnen würde ich am liebsten mit nach Hause nehmen, aber sie sind hier in der Provinz Vung Tau bereits in liebevollen Händen und werden bestens betreut.

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Auf dem Rückweg singen wir im großen Mrs. World Bus schaukelnd „We are the world" von Michael Jackson und sind beeindruckt vom schönen Abendlicht, welches wir beim Blick aus dem Fenster wahrnehmen. Heute Abend steht nach dem Dinner „Üben für die pompöse Show" auf dem Programm. Anschließend geht es zurück ins Zimmer.

Misses Brasilien wirkte anfangs nur so distanziert auf mich, da sie kaum Englisch spricht - das ist der tatsächliche Grund. Da die exotische Schönheit gerne mit einer spanisch sprechenden Misses im Zimmer sein möchte und ich mit Misses Schweiz, tauschen wir unsere Begleitungen. Allerdings staune ich an dem Tag, den ich mit Misses Brasilien als "roommate" verbringe, wie wunderschön sie sogar ungeschminkt ist. Optisch gehört die knapp 1,80 Meter große junge Mutter zu meinen Favoritinnen.

Plötzlich hohes Fieber

Am nächsten Morgen geht es mir super. Ich bediene mich am hochwertigen Buffet des schönen Imperial Hotels mit typisch vietnamesischen Köstlichkeiten. Exotische Früchte sowie „Cha gio" - die Frühlingsrollen aus dünnem Reisteig, welche mit Krabben, Fleisch und / oder Ei gefüllt sind, gehören dazu. Weit verbreitet und lecker ist außerdem auch „mien ga" - die typische vietnamesische Nudelsuppe mit Hühnchenfleisch.

Hier schlage ich ebenfalls zu und genieße es, mit anderen Schönheitsköniginnen draußen zu sitzen und die angenehme Morgenluft einzuatmen, sowie den Blick auf die Palmenlandschaft zu werfen. Wann der richtige Zeitpunkt für Kinder ist, das ist das Gesprächsthema. „Früh ist schöner," sagt die 24 Jahre junge Mutter und amtierende Mrs. Kreta, während Mrs. Niederland mir gesteht, dass sie - wenn sie noch einmal entscheiden könnte - lieber mit Ende 30 Nachwuchs bekommen würde.

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Als die Mädels samt mir bei der morgendlichen Besprechung auf den Tag vorbereitet werden, geht es mir auf einmal nicht besonders gut, aber ich denke, dass es schon wieder besser werden wird. Plötzlich fühle ich mich ziemlich schlapp und frage die Personen der Mrs. World Organisation nach einem Arzt. Immerhin habe ich aus meiner schmerzhaften Erfahrung in Ägypten im April 2009 gelernt und weiß, dass schnelles Handeln bei den ersten Auswirkungen von Krankheit nicht zu unterschätzen ist.

Wunderpille

Im Informationsraum sind ein paar nette vietnamesische Angestellte zugegen, die den Arzt anrufen. Alle wollen irgendwie etwas tun, damit es mir besser geht, auch wenn sie nicht genau wissen, was mir helfen würde. Die Hilfsbereitschaft der warmherzigen Asiaten ist groß. Plötzlich wird mein Kopf ziemlich heiß und ich lege mich prompt auf die nächste Couch. „Oh nein, bitte nicht schon wieder" denke ich mir verzweifelt. „Ist das ein Zeichen dafür, dass ich nur noch Nahreisen machen soll?" Mir gehen die merkwürdigsten Gedanken durch den Kopf. Dass heute Samstag ist und ich zu Hause bei meinem geliebten Pierre sein könnte.

Jedoch ist die Teilnahme der Mrs. World Organisation meine - teilweise auch sehr angenehme - Pflicht und der Titel hat uns als Paar auch eine Menge Vorteile gebracht. Wieso ziehe ich denn immer wieder solche Dramen an? Es gibt hier über 80 Missen und davon ist außer mir nur eine einzige momentan krank, nämlich Mrs. Brasilien. Das Fieber wird höher. „Um die 40 Grad" sagt die Ärztin, die mittlerweile eingetroffen ist und unter meinem Arm meine Temperatur gemessen hat. Ich habe keine Schmerzen, aber ich fühle mich einfach ganz komisch. Und von Minute zu Minute komischer. Als wenn meine Lebensenergie meinen Körper verlassen möchte. Ich kriege ein bisschen Panik.

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Ich erinnere mich an meine Erlebnisse in Ägypten, als man mir keine Infusion geben konnte, da mein Blutdruck zu stark gesunken ist und lege meine Beine als Vorsichtsmaßnahme hoch. Damals hat die Höhe des Fiebers bewirkt, dass meine Nieren nicht mehr richtig gearbeitet haben, mein Körper auf Notfall umgelegt hat und ich nach dem „Fallen in Bewusstlosigkeit" am dritten Tag auf der Intensivstation wieder richtig aufgewacht bin. Mir gehen die Worte des Arztes später in Deutschland durch den Kopf: „Medizinisch ist es ein Wunder, dass Ihnen nichts passiert ist."

All das möchte ich wirklich nicht noch einmal erleben. Die freundlichen Vietnamesen und Runya von der Mrs. World Organisation legen mir eine Menge Medikamente auf den Tisch. Eins davon ist stark fiebersenkend. Keine Ahnung wie viele Nebenwirkungen das Zeug hat, aber das brauche ich jetzt! Schnell schlucke ich es mit ein bisschen Wasser. Super: Jetzt habe ich Grund zum Aufatmen: Die Medikamente wirken. Das Fieber sinkt. Und sinkt. Bereits nach circa 20 Minuten ist meine Temperatur wieder im grünen Bereich. 38,5. Noch einmal Glück gehabt! In den Tropen scheinen Infektionen schnell zu kommen, aber bei der richtigen Behandlung auch schnell wieder zu gehen. Was auch immer „Hapacol Blue" genau ist - es scheint erstaunlich schnell zu wirken.

Mit Blaulicht ins Krankenlager

Trotzdem werde ich vorsichtshalber mit Blaulicht auf einer Liege ins Krankenhaus gefahren - eine Infusion soll helfen, so dass ich schnell wieder richtig fit bin. Mir ist ein bisschen unbehaglich, als ich im „Hospital" ankomme. Ich befinde mich in einem riesigen Raum voller Menschen - ob Ärzte, Krankenschwestern oder Patienten - nur Vietnamesen sind hier. Ich werde von allen Seiten so angeguckt, als wenn ich von einem anderen Planeten kommen würde, aber trotzdem sehr freundlich. Leider ist kein Bett für mich frei, also wird eine junge Frau darum gebeten, für zwei Stunden auf einem nahe gelegenen Stuhl zu sitzen, was mir ein bisschen unangenehm ist. Beim Umschauen fällt mir auf, dass das „Nile hospital" in Hurghada wesentlich europäischer eingerichtet ist. Der Waschraum besitzt hier weder Seife noch Toilettenpapier. Hoffentlich kann ich schnell wieder ins behagliche "Imperial Hotel". Überhaupt liegen die zahlreichen kranken Personen in diesem Großraum extrem nah beieinander - Männlein, Weiblein und Kinder alle beisammen in einer großen Halle.

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„What do you want?" fragt mich der Doktor freundlich. Erst mal muss ich kurz lachen und sage ihm, dass er doch der Arzt ist. Danach erkläre ich dem Vietnamesen, dass ich eine Infusion mit Mineralstoffen benötige. Diese folgt kurz darauf. Die Nadel ist frisch, alles ist desinfiziert. Ich bin darüber erleichtert. Die ganze Zeit steht der junge Mann bei mir - irgendwie scheint er froh zu sein, dass eine Dame aus Europa in Behandlung ist und versucht sich mit Händen und Füssen mit mir zu unterhalten. Breit grinsend guckt er mich an und steht einfach da. Auch noch nach zwei Stunden. „You are so beautiful" sagt er mir. Schön, dass ich seinen Arbeitsalltag ein bisschen auffrische.

Als ich alleine bin, mache ich aus Langeweile Fotos von mir selbst, was der Doktor ziemlich lustig findet, als er wieder zurückkommt. Mein Mann würde sagen: „Schön, das zeigt, dass es meiner Elli wieder gut geht."

Einladung nach New York

"Kommt uns doch mal in New Jersey besuchen" ermuntert mich meine liebe Doppelzimmer-Partnerin Meilin Vanessa Rohrer, Mrs. Switzerland beim Frühstück und nimmt noch ein Stück Drachenfrucht. Ich bin ein bisschen gerührt über ihre Gasfreundschaft. Dann sehe ich mich auf der Terrasse nach meinen Mitstreiterinnen um. Ich lerne wundervolle Frauen aus der ganzen Welt kennen.
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Die hübsche Brünette ist zwar gebürtige Schweizerin, lebt aber momentan in der Nähe von der Weltstadt New York. Mein Mann Pierre ist sowieso großer Fan der Nordostküste - das passt also perfekt. Schon jetzt freue ich mich darauf, Misses Schweiz wieder zu sehen, denn sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Gerade trage ich ihre langen blauen Ohrringe, die sie mir für das heutige Hotelshooting ausleiht.

Zickenkrieg oder Konkurrenzdenken? Keine Spur. Dass wir 83 Kandidatinnen uns so gut verstehen, mag auch daran liegen, dass wir alle jeweils nicht die "Miss", sondern die "Misses" sind. Der Großteil von uns hat Kinder. Was uns alle verbindet, ist eine glückliche Ehe und ein Mann, der hinter uns steht. Nach einem Shooting-Tag im Hotel geht es abends zum Rathaus "Vung Taus", um wichtige Menschen aus dem Bereich Politik und Reisen begrüßen und kennen lernen zu dürfen. Jede von uns trägt ein Abend- oder Cocktailkleid und hält ein heimatliches Geschenk in den Händen. Nachdem wir vom „cheerman" positiv willkommen geheißen werden, folgt eine englische Übersetzung von Đoàn Thị Kim Hồng, Misses Vietnam 2005. Herrlich ist das riesige Poster im Hintergrund, welches Vietnams Schönheiten zeigt. Einladend der Film, der auf dem Bildschirm unter der Decke läuft.

Idee mit Welterfolg

Dann folgt die Rede von David Marmel, dem Präsidenten der Mrs. World Organisation. „Weil ich gerne hübsche Frauen im Bikini gesehen habe, war ich Gast eines Beauty-Wettbewerbes" beginnt er charmant seine Worte. Später hat er mitbekommen, wie eine verheiratete Bikinischönheit teilnehmen wollte. Jedoch wurde ihr forsch erklärt, dass dieser Wettbewerb nur ledigen Damen vorbehalten ist. Einige Wochen später schlenderte er durch Miamis Strassen. Es waren die Mütter und die Damen mit Ring, die ihm aufgefallen sind: Ihre Aura, ihre Ausstrahlung, ihre Erfahrung. Nichts hielt ihn mehr davon ab, den weltweit einzigen Contest für Ehefrauen zu gründen. Allein die Vielzahl der internationalen Presse, die hier in Vietnam anwesend ist, zeigt, dass seine Idee ein großer Erfolg geworden ist.

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Jetzt ist es soweit - wir übergeben unsere Geschenke. Misses Côte d'Ivoire aus Westafrika setzt dem „cheerman" von Vietnam eine große Krone auf dem Kopf und sagt vor allen, dass er jetzt der „King" ist. Gelächter im Raum. Einige Missen bringen kulinarische Highlights mit. „Mrs. Germany, please." Vor dem Blitzlichtgewitter überreiche ich ein deutsches Monopoly Spiel und erkläre dem Präsidenten, dass er bei dieser Benutzung die 22 schönsten Städte Deutschlands kennen lernt. Der freundliche Herr bedankt sich und überreicht mir ebenfalls etwas: Zwei vietnamesische kleine Figuren. Bei 83 Kandidatinnen dauert das Überreichen und Fotografieren eine Weile.

Sehnsucht nach dem zweiten Koffer

Langsam gehen mir die Kleider aus. Ich vermisse meinen zweiten Koffer. Noch knapp zwei Wochen bis zur Finalshow - das passende Outfit ist noch auf Reise. Das wird eng. Umso erleichternder die frohe Botschaft: Mein Koffer hat Saigon erreicht. Die schlechte Nachricht folgt kurz darauf: Mich erwartet ein ganzer Tag im Auto um nach HCMC hin und wieder zurück zu fahren. Ich muss mein Gepäck persönlich abholen.

Während die anderen Missen einen Tagesausflug machen, werde ich nach HCMC fahren. Neben mir im Auto nimmt Mrs. Libanon Platz, die ihren Koffer von Beirut aus nach Vietnam per Schiff verschickt hat. Neugierig schaue ich auf dem Weg aus dem Fenster: Mofas, hupen, reger Verkehr, freundliche und lächelnde Gesichter mit spitzen Hüten. Palmen, Sonne, bunte Häuser, Werbeplakate mit europäisch aussehenden Frauen.

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Plötzlich fährt ein Ambulanz Wagen mit rotem Blinklicht und Alarm an uns vorbei. „Ich liebe dieses Land, aber ich möchte hier nicht ernsthaft krank werden" fügt unser Guide Dolev Sunshine Sadan aus Israel beim Blick aus dem Fenster hinzu, der neben uns sitzt. „Die Krankenwagen haben hier nur eine einfache Liege und sind auf nichts vorbereitet. Der Weg ins Krankenhaus kann drei Stunden und mehr dauern - bis dahin sind viele Patienten leider schon gestorben" sagt er mit einem ernsten Gesichtsausdruck. „Puh, das ist heftig" antworte ich und erinnere mich daran, dass ich hier auch schon meine Erfahrungen mit dem „vung tau hospital" gemacht habe. Auf der Fahrt dorthin hat der Kleinbus die ganze Zeit richtig heftig gewackelt.

Ohne vietnamesische Hilfe aufgeschmissen

Mittags geht es erst mal Richtung Restaurant und das landestypisch: In einem Suppennudelhaus kann der Gast die passenden Beilagen wählen - ich entscheide mich für Hähnchenfleisch und bin beeindruckt davon, dass ich für drei Dollar richtig satt werde. Danach startet die Bürokratie: Erst geht es mit vietnamesischer Begleitung in ein riesiges Gebäude voller Kartons und Maschinen. Danach folgen Mrs. Libanon und ich in einen Raum mit drei Sekretärinnen und jeweiligen Schreibmaschinen. Die Businessfrauen tippen ziemlich schnell die Wünsche der Besucher nacheinander ein. Anschließend geht es noch in ein Gebäude mit anwesenden Polizisten und uniformierten Personen. Zwischendurch ist langes Warten angesagt.

Die hübsche Kandidatin aus dem Libanon ist ein äußerst stiller Typ, also starren wir beide die meiste Zeit einfach ins Leere. Mit meiner kleinen Panasonic Lumix TZ7 laufe ich so lange herum, bis ich freundlich darum gebeten werde, keine Bilder mehr zu erstellen. Unsere Helfer haben unsere Reisepässe in der Hand und diskutieren mit den Angestellten heftig. Scheint alles nicht so einfach zu sein.

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Nachdem wir den Vietnamesen noch einmal in einen weiteren Lagerraum hinterher laufen, steht er dann endlich da. Mein Koffer! Nicht nur meiner. Auch der von Mrs. Libanon. Beide am Stück und unversehrt. Meine Güte, das war eine Prozedur. Ohne die intensive Unterstützung der vietnamesischen Helfer vom Hotel wäre das fast unmöglich alleine zu schaffen, denn dafür ist Englisch als zweite Sprache im Großteil Vietnams einfach nicht verbreitet genug.

Das Glück wird nicht im Außen gesucht

Auf dem Rückweg halten wir an wunderschönen buddhistischen Tempeln, um zwei weibliche Mönche einzusammeln. Ich vertrete mir bei dieser Gelegenheit für fünf Minuten die Füße und nehme den inspirierenden Duft der Räucherstäbchen wahr. Welch eine Ruhe dieser Ort ausstrahlt. Grüne Landschaft, Palmen, Blüten, ein paar herumlaufenden Hunde. Ich gehe an einfachen Räumen vorbei, in denen Männer in dunkelorangefarbigen Umhängen und kahl rasierten Köpfen sitzen.

Sie essen Reis und lächeln mir freundlich zu. Diese Menschen lehren, dass das Glück nicht im Außen in der materiellen Welt gesucht werden sollte, sondern dass Herzensfrieden von innen kommt. „You are very nice" findet der weibliche Mönch im hellgrauen Umhang auf dem Rückweg, der neben mir sitzt. Dann erklärt mir die Dame, deren Haupthaar sie geschoren trägt, dass sie blonde Haare und weiße Haut schön findet.

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Abends gibt es für uns 83 Missen noch eine kleine Einführung in die Meditation. Kann man entspannen, wenn drei Kamerateams aufs eigene Gesicht gerichtet sind? Andererseits ist das hier mittlerweile Alltag und irgendwann nehmen wir die Begleitung der Medien gar nicht mehr richtig wahr.

"Mrs. Germany, no computer, please!" Fred guckt mich böse an. Nichts tun ist halt nicht so mein Ding. Stundenlanges Warten empfinde ich als unproduktiv. Irgendwann hat man sich ausgequatscht mit der Sitznachbarin. Oder die Englischkenntnisse reichen nur für oberflächliche Diskussionen. Wir sind müde. Ab der zweiten Woche haben wir täglich "rehersal". Auf Deutsch heißt das "Trainieren für die Show" In der Praxis bedeutet es vor allem eins: Auf der Bank zu sitzen. Die über 80 Mädels werden in 12er Gruppen aufgeteilt und mit diesen wird Laufen geübt. Die anderen haben die Anweisung zu Gucken. Ich sehne mich ein bisschen nach den tollen Landausflügen der erste Tage zurück. Dann schaue ich mich in der klimatisierten Halle um. Draußen scheint die Sonne. Davon kriegen wir jedoch nichts mit. Ich grinse in mich hinein, als ich daran denke, dass mir Freunde und Bekannte einen schönen Vietnamurlaub gewünscht haben. Es ist eine einmalige Erfahrung, für die ich dankbar bin. Aber Urlaub ist doch etwas anderes.

Aus Spaß wird Ernst

Jetzt wird es ernst. Wir lernen anspruchsvolle Tanzchoreographien für das Opening. Als ich die Schritte endlich im Kopf habe, da macht die Sache auf einmal so viel Spaß, dass ich gar nicht mehr aufhören will. Die Amerikaner Fred und Fride bringen uns eine Menge bei - durch ihre große Portion Humor gibt es immer wieder Gelächter im Raum. Auch wenn der Großteil von uns die Ausflüge und Trips als schöner empfunden hat, als das tägliche Üben, ist die jetzige Vorbereitung für den 22. November wichtig. Die Show wird immerhin live übertragen und weltweit ausgestrahlt.

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Endspurt: Am 18. November 2009 muss sich jede von uns einem Smalltalk mit der Jury stellen. Diese stammt aus Russland, Amerika und Asien. Meine Favoritin ist Diana Tucker, Mrs. World 2007. Herz, Ausstrahlung, Schönheit und Intelligenz - die Amerikanerin hat das gewisse Etwas. Die Stoppuhr geht. Das war`s - nach drei Minuten stehen wir auf und gehen von links nach rechts direkt weiter zum nächsten Prüfer. Wann haben die überhaupt Zeit, sich Notizen zu den einzelnen Kandidatinnen zu machen, denke ich mir, als es schon zum nächsten Juroren geht. "Ob ich lieber einen mitfühlenden oder einen reichen Mann hätte?" fragt mich der Gegenüber. Erst mal muss ich wegen der Frage lachen. "Einen mitfühlenden" antworte ich. Erstaunt guckt mich der äußerst elegant gekleidete junge Mann asiatischer Herkunft an. Aber nur ein Reicher kann für Dich sorgen, klärt er mich belehrend auf. Später erfahre ich, dass er mehrfacher Millionär ist. Falsche Antwort meinerseits? Egal - ich bleibe authentisch.

Die Stimmung wandelt sich

Zum "Preminalary" ändert sich die Stimmung der Kandidatinnen Schlag auf Schlag. 13 Stylisten haben für über 80 Damen eine Stunde Zeit! Wer sich am besten durchsetzen kann, der wird gestylt. Für mich ist kein Platz mehr. Schade. Ich habe kein Talent mir die Haare für einen Bühnenauftritt angemessen herzurichten. Also lasse ich sie einfach glatt herunterhängen. Mein Schatz mag mich so am liebsten, auch wenn es nicht die passende Frisur für ein Abendkleid und eine Gala ist. Das Wichtigste für eine gute Ausstrahlung: Mich vorher noch mal richtig satt zu essen. Deswegen lange ich im "Imperial Hotel" zu - immerhin ist der Abend lang.

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Die russisch sprechenden Kandidatinnen sind mir gegenüber alle freundlich und zuvorkommend. Allerdings behandeln viele von ihnen die kleinen vietnamesischen Helferinnen wie „dumme Sklaven." Das tut mir und vielen anderen Teilnehmerinnen im Herzen weh. „Oh she is so stupid, she understands nothing" betont beispielsweise eine Titelträgerin lautstark zur anderen. Doch können diese Schönheitsköniginnen ein Wort vietnamesisch sprechen? Sie vergessen, dass sie gerade die Ausländerinnen sind.


Es ist der Auftritt ausschließlich für die Jury. Nun wird alles entschieden. Wir treten vor, wir lächeln, wir präsentieren und wir sind erfolgreich. Zum Finale erhalte ich eine wunderschöne und äußerst glamouröse Frisur. Wow! ich bin begeistert. Wobei mir dieser Look am Tag der Entscheidung mehr gebracht hätte. "In Deutschland haben wir das berühmte Oktoberfest, trinken gerne Bier und haben eine Menge Spaß" mit diesem Satz stelle ich fröhlich mein Landeskostüm vor.

Warum bist Du die perfekte Mrs. World?

Die Vergabe der Top 12 Plätze erstaunt uns Kandidatinnen teilweise. Zuletzt stehen drei Damen auf der Bühne. Die warme Mrs. Vietnam, die professionelle Mrs. Amerika und die kühle blonde Mrs. Russland. „Warum bist Du die perfekte Mrs. World?" Es ist nicht möglich, dass eine der Kandidatinnen die Antwort der Konkurrenz hört. Auf das Feedback zur Finalfrage schaut die Weltpresse mit gespannter Erwartungshaltung.

Herzlich und liebevoll reagiert Mrs. Vietnam - ihre Übersetzerin ist ein bisschen überfordert mit der Situation und kann kaum etwas wiedergeben. Jedoch erfahren habe wir später, dass Yen Hoang Thi eine „wunderbare Antwort" gegeben hat (auch wenn nicht vietnamesisch sprechende Menschen kaum verstanden haben, was sie gesagt hat).

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Die durchtrainierte Mrs. Amerika reagiert wie immer professionell und erklärt, dass ein Titel nicht nur eine Ehre ist, sondern auch eine Aufgabe und es harte Arbeit bedeutet, diesen gut zu nutzen. „Es ist meine Pflicht, den Titel nach Russland zu holen" antwortet die Dame, die als letztes gefragt wird und bekommt als Resultat die Krone. Mrs. Amerika ist nun die amtierende Vize Mrs. World (first runner up). Russland hat viele schöne Frauen - Victoria Radochinskaya wünsche ich eine Menge Erfolg.

"Good luck, Germany!"

„You are the winner in my heart" - mit diesen Worten überrascht mich Paul bei der After Show Party, ein junger Mann aus Amerika, der dort wohl sehr bekannt ist, Deutschland liebt und dessen Nachnamen ich leider vergessen habe. Er erklärt mir, dass er sehen würde, welches Lächeln echt ist und welches nicht. Die Vietnamesen mögen mich und haben vor dem Finale häufig meine Hände gehalten, mir tief in die Augen geschaut und mir temperamentvoll „good luck, Germany!" gewünscht. Jury Mitglied Diane Tucker kommt am Abend auf mich zu, drückt mich und bekundet, dass ich alles richtig gemacht hätte. „I love you" sagt mir die Hochgewachsene dunkelhaarige Mrs. World 2007, die auch Mrs. Arizona gewesen ist. Ich bin mir sicher, dass sie mich „gut bewertet" hat!

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Mir tun die Kandidatinnen leid, die ein paar Stunden nach der anschließenden Finalgala bereits mit Koffern in der Hotel Lobby stehen müssen. Der Rückflug ins kalte Deutschland erwartet sie. Ich dagegen habe mich die gesamte Zeit riesig über eine gewisse Anreise gefreut: Mein Schatz ist bereits einen Tag vor der Show eingetroffen. Für ihn bin ich jederzeit die "schönste Ehefrau" - und die besten Schätze im Leben sind eine gute Beziehung und echte Freundschaften. Ich lehne mich an Pierre heran und freue mich auf unseren einwöchigen Vietnamurlaub.

Kontaktadresse Imperial Hotel:

Imperial Hotel Vung Tau
159 - 163 Thuy Van Street
Vung Tau City, Vietnam
Tel: +84 (0)64 362 8888
Fax: +84 (0)64 356 1111

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