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Mai 07 2012

Modelevent SeaStar Discovery Thailand 2011

Die Ex Mr. Germany Elischeba Wilde war als Jury Mitglied, Redakteurin und Moderatorin beim Modelevent SeaStar Discovery im Dezember 2011 in Thailand live dabei. Die Blondine befand sich während der Reise im fünften Monat ihrer Schwangerschaft und hat auf ihren Blogs aktuell berichtet. Nach Druck ihres Artikels im SeaStar Magazin dankt die Journalistin SeaStar Chefredakteur Martin Helmers für die Freigabe.

Fotos: Martin Helmers

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Das Abenteuer beginnt für Katrin, Bengisu, Alexandra und Bettina bereits vor der Reise. Beinahe täglich klingelt der Postbote und bringt Geschenke. „Meine rosa ABC Ausrüstung von Aqualung ist nun eingetroffen“, verkündet die 22-jährige Bengisu mit türkischen Wurzeln auf der Seastar Facebook Fan Seite. „Lieber Gott, wenn es dich gibt, dann lass meine nicht rosa sein“, postet Katrin aus Österreich direkt darunter. Farbe hin oder her – die Ausrüstung inklusive Tauchtaschen der Firma Aqualung sowie die Bikinis von IQ und Figueroa steigern die Vorfreude auf Thailand.

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Während in Deutschland die Erkenntnis reift, dass sich der goldige November in ein tristes Winterdasein verwandeln wird, steigen die vier Kandidatinnen erwartungsvoll in die Condor Maschine.

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Staunende Blicke aus dem Fenster

Am Flughafen in Phuket werden die Mädels bereits erwartet. Das Ehepaar Katrin und Spencer Felton von All4Diving berichtet ihnen vom Plan für die nächsten Tage. Akklimatisieren nach einem Nachtflug steht beim härtesten Modelwettbewerb der Welt nicht auf dem Programm.

„Ich war das Seastar Girl 2008″ berichtet Katrin stolz strahlend, während die Models auf der Autofahrt den Blick immer wieder nach draußen richten. „Schaut mal, habt ihr den großen Buddha gesehen?“, fragt Alex die anderen staunend. Es geht ein bisschen hektisch auf den Straßen zu und die kunterbunten Tempel haben ihren eigenen Charme.

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Einen Hauch von Luxus weht die Teilnehmerinnen an, als sie im Royal Phawadee eintreffen und vom freundlichen Hotelmanager Claude de Crissey aus Frankreich herzlich empfangen werden. Doch die Verschnaufpause währt nicht lange.

Den Atemreflex ignorieren

„Wie lange könnt ihr euren Atem halten?“, fragt uns die Apnoe-Lehrerin Sarah Whitcher von We Freedive kurze Zeit später. Die Mädels sitzen auf weichen Yoga-Matten und werden im Palmengarten des Hotels durch Atem- und Entspannungsübungen auf das Anhalten des Atems unter Wasser vorbereitet. Die sportliche Bettina hat bereits ein bisschen geübt und wirft in die Runde, dass ihr Rekord bei knapp drei Minuten lag.

„Wenn ihr beim Tauchen mit Pressluft hektisch atmet, dann verbraucht ihr eure Luft schneller und könnt nicht so lange unter Wasser bleiben“, erklärt uns die smarte Engländerin zu Beginn. „Elischeba, du bist doch gerade schwanger“, lächelt sie mich an, „wusstest du, dass ein Baby nach der Geburt nur mit dem Bauch atmet? Und dass das die beste Art zu atmen ist?“ Stimmt, das habe ich schon gehört und finde es schade, dass wir solch einen natürlichen Vorgang mit der Zeit verlernen.

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„Ignoriert den Atemreflex – es ist ganz einfach. Ich bin bei euch und es kann nichts passieren. Der Rekord im Halten des Atems liegt aktuell bei 11 Minuten. Man hat mehr Luft als nur 30 Sekunden“, bereitet Sarah Whitcher die Runde weiter auf die Praxis unter Wasser vor. Als die Kandidatinnen nach ganz ruhigem Aus- und Einatmen in den Bauch die Luft einmal auf dem Trockenen anhalten sollen, schaut sie gezielt auf die Körperhaltung. „Die Schultern ruhig noch ein bisschen mehr nach vorn hängen lassen.“

Einmal Meerjungfrau sein

Der nächste Übungsschritt folgt mit Yogastellungen wie der Brücke oder der Katze. Die Mädels können sich erstaunlich gut verbiegen. Noch mehr Spaß bringen die Partnerübungen, die gleichzeitig für eine große Portion Gemeinschaftssinn sorgen.

Zuletzt stehen tänzerische Bewegungen auf dem Programm. Katrin und Spencer Felton verraten mir den Grund dafür: Den Mädels steht noch eine Überraschung bevor. Es wurden in Hawaii und Deutschland Nixenschwänze bestellt, mit denen die Models dann unter Wasser posieren sollen.

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Nach den Trockenübungen geht es zum vier Meter tiefen Pool von All4Diving, um die Mädels dort auf die Praxis im offenen Meer vorzubereiten. Den Models wird von Sarah Whitcher gezeigt, wie sie sich mit einer Monoflosse gekonnt fortbewegen. Gar nicht so einfach. Doch die Stimmung steigt, als sich Katrin, Bengisu, Alexandra und Bettina mit den kunterbunten Meerjungfraukostümen von Mermagica und Magictail in richtige Nixen verwandeln.

Hübsche Ladyboys und grandiose Show

Den Schönheitsschlaf nach dem Dinner mag es privat geben, aber nicht bei der SeaStar Discovery. Das Abendprogramm steht: Die Aphrodite Cabaret Show in Phuket lockt mit ungewohnten Einsichten. Wie es sich gehört, werden die Stargäste persönlich vom Manager durchs Haus geführt und bekommen auch die hauseigene Brauerei gezeigt.

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Von der Darbietung der „Showgirls“ sind alle absolut begeistert. „Die Musik, die Farben – einfach irre“, finden sie. Niemals hätten sie gedacht, dass Ladyboys so wahnsinnig gut aussehen.

„Wenn ich mal eine Schönheitsoperation brauche, dann lege ich mich in Thailand unters Messer, die können es definitiv“, scherze ich mit den Kandidatinnen, während sie immer noch über die makellosen und gut gebauten, weiblichen Körper der jungen Männer staunen, die manchmal operativ nachhelfen, um sich möglichst vollständig in „das schöne Geschlecht“ zu verwandeln.

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Ein bisschen nervös und voller Spannung sitzen die Mädels am nächsten Morgen auf der Similan Queen und lassen sich in der Sonne brutzeln. Sie genießen die knapp zweistündige Fahrt auf dem 21 Meter langen Tauchboot mit wenig Wellen und schöner Aussicht. Spencer von All4Diving erklärt ihnen zusammen mit seiner Frau Katrin was sie erwartet. „Racha Yai“ heiße die schöne Insel, die sie heute anführen. Zuerst würden sie die Nordseite des Spots „Bungalow Bay“ erkunden und nach einem leckeren Mittagessen die Südseite.

Window Shopping unter Wasser

„Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen“, erklärt das Ehepaar Felton. „Wir fahren eine große Bucht mit mehreren Tauchplätzen an, welche für neue Taucher gut geeignet sind, da wir eine gesicherte Tiefe von 12 Meter und wenig Wellen haben.“

Bildschirmfoto_2012-01-11_um_18.00.04_700Außerdem wird den Mädels erklärt, dass sie unter Wasser nichts anfassen dürfen und dass man Tiere nicht füttert. Aber was macht man, wenn man trotzdem ganz viele Fische hautnah um sicher herum erleben möchte? „Window Shopping“ nennt der Engländer Spencer seine goldene Regel.

Ich muss plötzlich auflachen und frage ihn, wie er denn auf so einen Namen kommt. „Ganz easy, Elischeba. Wie beim Shoppen ist Gucken durch die Scheibe erlaubt, aber Anfassen verboten.“ Die Fische zieht er auf andere Weise an und zeigt den Mädels, wie das geht: mit dem Atemregler Blasen ins Wasser pusten und – Wow – da haben wir etwas dazu gelernt: Es klappt tatsächlich!

Die Spots werden den Schülern angepasst

Bei Racha Yai angekommen, entscheidet sich Spencer dafür, mit Alex und Bengi zu tauchen, während sich SeaStar Girl 2008 Katrin Felton die Kandidatinnen Katrin und Bettina schnappt. Mit dem Schritt nach vorne geht es ab ins Meer. Die Nordseite wird aus gutem Grund für den ersten Tauchgang ausgewählt: All4Diving passt die Spots den Schülern an – bei den sandigen Korallenfelsen kann man weniger kaputt machen, als bei anderen Tauchplätzen. Die wenigsten Anfänger können eben perfekt tarieren.

Leider ist die Sicht nicht so gut wie sonst, aber die Mädels machen sich bestens unter Wasser. „Andere Tauchlehrer haben hier bereits Mantas, Rochen und Walhaie gesichtet“, machen uns die Tauchlehrer beim anschließenden Mittagessen doch ein bisschen neidisch.

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Während die SeaStar Girls thailändische Köstlichkeiten in der salzigen Meeresbrise genießen, werden sie an den theoretischen Unterricht ihres Tauchscheins erinnert. Die Service Marker und Bojen sollte man immer dabei haben. Es sei schon vorgekommen, dass Taucher ohne diese Requisiten in einer Höhe von weniger als fünf Metern von Boten verletzt oder getötet wurden.

Doch hier ist für Sicherheit gesorgt und es kann wieder ins Wasser gehen. Racha Yai bietet generell eine große Auswahl von harten und weichen Korallen sowie viele Federsterne, Kugel- und Feuerfische. In den tieferen, sandigen Gebieten entdecken Taucher Aale und blaue, gepunktete Strahlen.

Harte Prüfung unter Wasser

Der zweite Tauchgang stellt eine harte Prüfung für die Kandidatinnen dar. Plötzlich werden – durch unerwartet kaltes Wasser – Sandströme aufgewühlt, so dass der Guide Schwierigkeiten hat, die sehr nahe liegenden Felsen zu erkennen. Aber wir schaffen es trotzdem gut an die Oberfläche und tauschen uns aufgeregt über unsere Erlebnisse aus. Was für ein Abenteuer unter Wasser. Und auch andere sind zufrieden: „Mädels, ich bin stolz auf euch. Ihr habt heute Abend eine Überraschung verdient“, verkündet SeaStar Chefredakteur Martin Helmers beim leckeren Dinner im Royal Phawadee in Patong.

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Während unseres zehnminütigen Fußweges werden wir an jeder Straßenecke gefragt, ob wir eine Massage für 200 Baht haben möchten. Doch wir haben uns heute eine Behandlung in einem Luxusschuppen verdient. Wer ein schönes Ambiente liebt, der wird sich im Rarin Jinda Wellness Spa Resort pudelwohl fühlen. Die Kandidatinnen werden mit einem aromatisch duftenden Tee im Rahmen eines individuellen Vorgespräches willkommen geheißen. „Wie eine Speisekarte – nur für Massagen“, lachen die Mädels bei der großen Auswahl.

Aufschrei während der Massage

Während Bengi sich gerne mit duftendem Öl verwöhnen lassen möchte, wählen die anderen eine authentische Thai-Massage. Nachdem uns sanft die Füße gewaschen und entspannend massiert wurden, begeben wir uns auf weiche, große Liegen. Feste Griffe und beruhigende Musik lassen uns den Stress der letzten Tage völlig vergessen. Kräuterstempel, kurz vor der Behandlung extra für uns angefertigt, zeigen ihre Wirkung schnell: Sie duften toll und tun einfach nur gut. Die darin enthaltenen Wirkstoffe fördern die Durchblutung, regen den Stoffwechsel an und aktivieren die Selbstheilungskräfte.

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Dann ein kleiner Schreck: Bettina schreit kurz auf, als eine dynamische, aber erfahrene Thailänderin sich hinter sie kniet und ruckartig in verschiedene Richtungen zieht. Doch auf die Lockerungsattacke folgt die Entspannung – Bettina ist begeistert und fragt nach einer Fortsetzung mit Öl. Zuletzt werden wir in den schönen Empfangsraum gebeten und mit einem köstlichen Dessert verwöhnt: frische Mango und ein Reis-Kokos-Bällchen mit Pistazien. Selbstverständlich wieder mit einem exotischen Wellness-Getränk. Für 1.500 Baht (knapp 40 Euro) ein unglaubliches Erlebnis!

Piratengirls auf der Amulet

Wie die Piraten des Meeres fühlen sich die Mädchen, als sie am nächsten Morgen mit dem 150 Jahre alten Segelboot Amulet aufbrechen. Besitzer Claude de Crissey vom Royal Phawadee schaut begeistert zu, als die hübschen, jungen Frauen vor den dunkelroten Segeln posieren.

Mode-Shootings für Aqualung, IQ und Figueora mit Fotograf Martin Helmers stehen auf dem Programm. „Darf ich auch mit auf die Fotos?“, fragt das Ex SeaStar Girl Katrin Felton immer wieder, die das Modeln bei ihrem Job als Tauchlehrerin anscheinend ein bisschen vermisst.

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Der Höhepunkt der Fotoaufnahmen steht den Kandidatinnen noch bevor: mitten im Ozean mit bunten Meerjungfraukostümen im Meer schweben. Von Richard Wonka und Sarah Whitcher von We freedive werden sie beim Schwimmen mit den tollen Accessoires von Mermagica und Magictail angeleitet. Die Unterwassermodels sind sich einig: Es ist anstrengend, aber unglaublich schön.

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Tigerbaby und Papageien

Für den Abend steht den Mädchen eine grandiose Show mit vielen Tieren bevor. Bei Phuket FantaSea handelt sich um einen aufwendig gestalteten Themenpark mit einer sensationellen Darbietung, welche die Geschichte Thailands spielerisch mit toller Musik und vielen kunterbunten Szenen beschreibt. Ob Tigerbaby im Arm oder Papageien auf den Schultern – für die Gäste gibt es außergewöhnliche Souvenirfotos.

Da ich mich jedoch im Rahmen einer früheren Reise daran erinnere, wie ein weißer Tiger in einem kleinen, trostlosen Käfig immer wieder mit traurig gesenktem Kopf im Kreis gelaufen ist, entscheide ich mich dafür, an diesem Abend nicht dabei zu sein.

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Der Weg ist das Ziel – es geht Richtung Süden

Mit dem gesamten Gepäck im Auto geht es nach einem letzten königlichen Frühstück im schönen Royal Phawadee weiter – denn heute steht ein Hotelwechsel an. Wir fahren Richtung Süden, während die Mädels erfahren, was sie heute erwartet: Der Ritt auf einem Elefanten durch den Dschungel. Bereits der Weg ist das Ziel, denn beim Blick aus dem Fenster wird die Landschaft immer hügeliger. „Toll, diese hohen Felsen“, staunen die Models und finden allesamt Gefallen an der Provinz Krabi, die sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseziel entwickelt hat.

Elefantenreiten und gemischte Gefühle

Von den Nosey Parkers werden wir bereits freudig erwartet. Kandidatin Katrin besitzt als passionierte Reiterin ein eigenes Pferd. Sie entscheidet sich mit dem Gefühl, dass es den Tieren hier nicht gut geht, da sie den ganzen Tag arbeiten müssen und wenig zur Ruhe kommen, gegen diesem Ausflug. Das akzeptieren wir natürlich.

Doch ich erinnere mich auch daran, dass mir Peter Stiller vom Holiday Service in Khao Lak berichtet hat, dass das Herumlaufen gut für die Tiere sei und sie die Touristen auf dem Rücken nicht als schwere Last empfänden. Als ich die Mahuts beobachte, bin ich überrascht, wie vertraut die Elefantenführer mit ihren Tieren sind. Es scheint beinahe so, als würden sie kommunizieren.

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Posieren mitten im Dschungel

Überrascht sind auch die Mahuts, als unsere Kandidatinnen für das Shooting auf den Elefanten die ungewöhnlichsten Posen einnehmen. Besonders Bettina und Alex verbiegen sich für tolle Bilder und jauchzen vor Freude, als es durchs Wasser geht. Nach einer Stunde haben wir eine tolle Dschungellandschaft genossen und Thailand Feeling pur erlebt.

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Der Luxus im Anantara Resort und Spa in Si Kao, welches die Mädels am späten Abend neugierig betreten, setzt auf das tierische Erlebnis noch einen drauf. Die Kandidatinnen sind vom schicken Hotel, direkt am Strand und umsäumt von einer riesigen Palmenlandschaft, absolut überwältigt.

Im letzten Hotel mussten sie sich zu viert einen Raum samt Dusche teilen, hier genießen sie ihre Einzelzimmer. Und was für welche! SeaStar Chefredakteur Martin Helmers wird aus lauter Dankbarkeit von allen Mädels umarmt.

Die Aufregung und Vorfreude steht den Kandidatinnen ins Gesicht geschrieben, als es am nächsten Tag mit dem Speedboot Trinity zu den Tauchplätzen geht. Es peitscht und schlägt auf den Wellen auf – das Gekreische der Mädels ist groß und Sea Bees Chef Holger Schwab freut sich über die Begeisterung der Models.

Die 20-jährige Anne und ihr 22-jähriger Freund Karre aus Dänemark, heben die Vorfreude auf den ersten Tauchgang, als sie nach knapp einer Stunde Fahrt ankündigen, dass das Ziel bald erreicht ist und mit dem Briefing zum Spot loslegen.

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Aufgrund der rötlichen Farbe der Korallen würde der erste Tauchplatz Hin Daeng heißen, was „Roter Fels“ bedeute. Der zweite – Hin Muang -, benannt nach den dort lebenden violetten Weichkorallen, ist Holgers persönlicher Lieblingsspot und liegt nur 200 Meter vom ersten entfernt.

Favorisierter Tauchplatz Hin Muang

Die Mädels verstehen schnell, wieso der Sea Bees Chef Hing Muang als Favoriten nennt. Zwar erschweren Strömungen von allen Seiten das Tauchen, allerdings werden die Kandidatinnen reichlich belohnt: Sie entdecken einen riesigen Barrakuda und eine beeindruckende Muräne.

Plötzlich sind sie mitten drin – in einem riesigen Schwarm voller Fische. Es wimmelt förmlich von jagenden Makrelen. Hier werden regelmäßig Thunfische, Walhaie, Mantas und in größeren Tiefen neben Leopardenhaien und großen Rochen sogar Graue Riffhaie gesichtet. Die schönen Hart- und Weichkorallen runden das Erlebnis ab.

Piratenbräute im 70 Meter langen Tunnel

Für ein Fotoshooting mitten im Felsen wird außerdem noch die Emerald Cave angefahren. Mit ihren Meerjungfrauschwänzen posen die Mädels begeistert im circa 70 Meter langen Tunnel, während das Sea Bees Team den Piratenbräuten mit einer Taschenlampe die Erleuchtung bringt.

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„Wie waren unsere Schönheiten?“, frage ich Holger Schwab am Abend, während sich SeaStar Chefredakteur Martin Helmers und die Mädels im wunderschönen Anantara Si Kao Resort und Spa die geschundenen Körper mit wertvollen Ölen massieren lassen.

Der Wahlthailänder lobt die Selbständigkeit, mit der die Kandidatinnen ihre Ausrüstung ohne Aufforderung alleine zusammen gebaut und nach dem langen Tag eigenständig abgewaschen und zum Trocknen bereit gelegt hätten. Sie hätten ja keinen relaxten Tauchgang gehabt, wie seine anderen Gäste, sondern müssten ständig vor der Kamera posieren, was einen erhöhten Schwierigkeitsgrad darstelle. Dafür seien sie erstaunlich gut gewesen.

Traumkulisse fürs Fotoshooting

Wie im Paradies fühlen sich die Models, als sie den täglichen und kostenlosen Transfer zum privaten Anantara Beach Club auf Koh Kradan nutzen. Ob auf dem Liegestuhl, mit einem Cocktail oder unter riesigen Palmen – hier entstehen tolle Lifestyle Aufnahmen für Aqualung, die IQ Company und Figueroa.

Abends haben die Mädels die Gelegenheit, sich an der Jury für das straffe Programm zu rächen. Sie bekommen ein paar Rezepte und haben die Aufgabe, thailändische Köstlichkeiten zu zaubern – wir erhalten nur das zum Dinner, was die Kandidatinnen herrichten. Der deutsche Küchenchef Bernhard Koll hilft ihnen ein bisschen und erzählt, dass Kochkurse im Anantara Resort und Spa recht häufig von den Gästen gebucht würden.

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Gekonnt mixen die Mädels die Zutaten wie Hühnchen, Kokosmilch, Pilze, Lemongras, Zwiebeln, Knoblauch, Salz und frische Meeresfrüchte zu schmackhaften Thai-Gerichten zusammen. Wir sind positiv überrascht – alles ist richtig lecker.

Höhenflug mit Adrenalin Garantie

Nachdem es die letzten Tage in die Tiefe ging, sollen die Mädels sich nach dem heutigen Frühstück auf einen Höhenflug gefasst machen. Mit dem Mietwagen fahren wir den Norden der felsigen Landschaft in Krabi an. Dann geht es mit dem Longtailboot zum gepflegten Tonsai Beach. Wir schauen auf eine ansprechende Touristenmeile direkt am Strand – mit Bambushütten, Massagestuben, Restaurants und Bars.

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Endlich erreichen wir die Viking Climbers. Sie statten die Kandidatinnen mit festem Schuhwerk und dem passenden Equipment aus, dann werden diese zum Klettern am Seil befestigt. Zusammen mit den Instruktoren geht es nach einer kleinen Knotenkunde hoch auf den Felsen hinauf. Katrin hat ein wenig Höhenangst und genießt das Erlebnis im unteren Bereich.

Die anderen erreichen das Ziel in circa zehn Meter Höhe und sind beeindruckt vom fantastischen Ausblick aufs Meer. Sie lieben den Adrenalinkick und sind um eine spannende Erfahrung reicher. Während das Licht draußen einer wunderbaren Abendstimmung weicht, fahren wir abschließend mit dem Kajak durch eine tolle Mangrovenlandschaft.

Wilde Affen, Spuk und prähistorische Gemälde

Plötzlich sehen die Mädels eine Horde wilder Affen und fahren mutig ganz dicht ran. Sogar eine Wasserschlange entdecken sie kurz darauf. Doch das größte Abenteuer, unheimlich und aufregend zugleich, steht ihnen noch bevor, als sie sich mit dem Kajak in eine dunkle Höhle begeben.

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Im warmen Abendlicht geht es zu Fuß ein paar Treppen hinauf, um die noch größere Höhle „Bhor Tor“ zu erkunden. Der Guide erklärt den neugierigen Besucherinnen die prähistorischen Malereien an den Wänden und berichtet ihnen, dass es hier spuken soll. Und tatsächlich entdecken sie, noch in der Höhle, im Display von Martins Kamera etwas wie einen Geist. Geschrei, wilde Flucht, lautes Gelächter und lautstarke thailändische Discomusik auf der Weiterfahrt sind das, was in Atem beraubendem Tempo folgt.

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Noch ein paar Snacks auf dem Weg, dann sind alle um 22 Uhr wieder im Hotel. In wenigen Stunden geht es zurück nach Deutschland. Die SeaStar Girls können kaum glauben, was sie in nur einer Woche alles erlebt haben. Sie nehmen die Erkenntnis mit, dass Thailand wesentlich vielseitiger ist, als sie es sich jemals erträumt haben.

Ein bisschen Spaß muss sein:

Disclaimer: Danke für die Pressereise

 

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